Schokolade macht TOT

27 12 2006

Schokolade macht glücklich fett.
Offensichtlicher geht es wohl nicht mehr, ihr Kommerzkinder!
Mit der Welt im harmonischen und zufriedenen Einklang werde ich Tonnen von Schokolade aus dem Supermarkt schleppen, nachdem ich armer Depp diese Freudenbotschaft für voll nehme und eine Lösung für meine ausweglose Situation gefunden habe: Schokolade essen und die Schokoladenindustrie finanzieren!
Dann stopfe ich mich mit dem Scheiss voll, mir wird schlecht aber ich esse weiter unter Krämpfen, Durchfall und Brechanfällen. Ich will doch glücklich werden! ESSEN! Rein mit dem süßen braunen Glück, es schmeckt doch so sinnlich friedlich schön nach Erlösung!
Ihr müsst Schokolade essen ihr Brut des Teufels, SCHOKOLADE ist der einzige wahre Weg zur Erkenntnis, ihr Menschen!

Dann, wenn ich fett geworden bin,
so richtig ungesund fett, dass ich nicht mal mehr auf dem Rücken schlafen kann, weil mein Fett sonst meine inneren Organe zerquetschen würde, ja dann, dann werde ich eine teure Diät aus meiner Lieblingsfernsehzeitschrift in Anspruch nehmen. Über diese Zeitschrift bin ich auch ganz zufällig auf die Geschichte mit der Schokolade gekommen.

Haha, dann geht es erst richtig los! Jojo-Effekt lässt grüßen, my fellows, dann geht die Party richtig ab!
Rein mit den Pillchen, 49,99 € für ne’ Dose mit 10 Tablettchen drinnen, Mineralwasser und O-Saft. Wenn es nicht hilft, Finger in den Hals, kotzen für das persönliche Glück. Schlank werden, schön, wie in den Zeitschriften, die angebeteten Nixen der Schönheit auf Hochglanzpapier. Die Rippen kann man abzählen – das nennt man also Ästhetik!

Willst du auch so werden?
Wirklich?

Am Ende wird man dich finden, blutverschmiert . Da gibt es viele Möglichkeiten …
Are you sad, are you depressed? Smith & Wesson Revolvers help you out.

Oder Gilette, mit extra vielen Klingen, aber schön der Länge nach und nicht schräg, sonst macht dir der Notarzt mit einem Druckverband von Hansaplast ‘nen Strich durch die Rechnung.
Am Besten davor noch ne Packung Aspirin, Flasche Red Label Schnaps und Beruhigungsmittel von Ratiopharm, das ist sicherer.
Ach, warum nicht alles auf einmal? Und dann sich noch taumelnd am Fensterrahmen hochziehen und raus mit einem Ruck!

Dann haben sie dich besiegt, dann hat dich die Welt tot gemacht! TOT!

Genieße in Maßen, dann hast du mehr vom Leben.
Lass dich nicht unterkriegen von ihrer scheiss Werbung!



Hallo Polizei

8 12 2006

Wie der gute Freund und Helfer wohl diese ganzen Amoklaufankündigungen findet.
Mal schauen, vielleicht muss man bestimmte Schlüsselwörter in den Blogeinträgen haben. I’ll try:
Töten, Amok, Waffe, KILLERSPIELE, Death-Metal, Marylin Manson, Hass, Kollege, Mitschüler, Große Pause, resistant X, Bastian B., Emsdetten, Eric Harris, Dylan Klebold, Littleton, Ich bin weg, mit einem vertrockneten Tortenboden erschlagen, Skalpieren und in einen Frettchenkäfig sperren … mooooment – das Letzte passt nicht rein.
Egal.

Wenn das funktionieren sollte und die Polizei hierauf stoßen sollte (was ich bezweifele, denn eine weitere Panikmeldung können die sich nicht leisten), dann grüße ich die ganz herzlich und wünsche ihnen weiterhin viel Spaß beim Streife fahren um den Schulhof.
Heute waren die grünen Kerlchen sogar auf Fußstreife im Gebäude. Na, vielleicht haben sie sich auch einfach nur ein Käffchen genehmigt.

nNicht, dass ich mich jetzt darüber lustig machen wollte, aber der momentane Medienhype ist mehr als eine peinliche Angelegenheit und ich bin mir sicher: Würden Frettchen Fernsehen schauen, die würden vor Lachen aussterben.

Heute erstmal dick Matheklausur versemmelt – nehme ich zumindest an. Und mit einem schlechten Gefühl liegt man meistens eher richtig, als mit euphorischen “Ich-bin-so-unglaublich-gut-abgegangen-Vorstellungen”.
Die Zeit und der rote Korrekturstift wird seine Früchte von alleine zeigen. Hoffentlich sind diese Früchte nicht zu rund, also so rund wie eine Null, wie 0 Punkte stellvertretend für “Du hast’s verschissen!”.

Heute geht’s wieder guter Musik lauschen.
Wer hören will, was genau,
findet hier Hörproben.



BILD-Leser-Reporter, und was ich noch niemals werden will …

6 09 2006

Die Volkspaparazzi der Bild-Zeitung
Keiner ist mehr vor ihnen sicher: Immer mehr so genannte Leser-Reporter der Bild-Zeitung machen Jagd auf Schnappschüsse. Nicht nur Prominente in allen Lebenslagen, auch Bilder von Unfallopfern erscheinen so in der Zeitung oder im Internet – meist ohne die Zustimmung der Abgelichteten. Polizei und Journalisten-Organisationen halten diese Entwicklung für gefährlich.

Der ganze Artikel auf zdf.de

[Hasstiraden AN]
Wenn mir demnächst mal so ein Möchtegern-Journalist über den Weg laufen sollte, werde ich ihm mit dem Pressegesetz ordentlich das Gesicht streicheln, das Ganze fotografisch dokumentieren und dem Springer-Verlag einsenden.
Dann können die Idioten das in ihrer dämlichen B*LD-Zeitung abdrucken, damit den Leser-Reportern und anderen Dummen und
Freizeitgrundgesetzverfechtern mit zuvielen Urlaubstagen und Mittagspausen vor Augen geführt wird, wie gefährlich das sein kann.
Aber wobei – man könnte solche Leute doch rekrutieren und in Krisengebieten als Korrespondenten direkt aus dem Gefechtsgeschehen einsetzen, bevor wir kompetente Reporter im Krieg verheizen.
Da können sie dann auch ihre tollen “Presseausweise” mitnehmen und damit rumprahlen. Was die AK-47 der Rebellen wohl zu solchen Ausweisen sagen? …
[/Hasstiraden AUS]

(Obiger Textabsatz ist nicht unbedingt als politically correct zu sehen.) :D

Tuned In: Rise Against – Swing Life Away



Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal …

28 08 2006

Oft gesagt: “Ach, das ist doch wie Punk, nur so eine Modeerscheinung – dein Sohn hat bald wieder eine normale Frisur …”

“Diese Musik, wenn man sie so nennen kann, hören doch sowieso nur die Schwarzen.”

“Dann pass mal auf, was deine Tochter für Kriminelle nach Hause bringt!”

“Geh dir mal endlich wieder Haare schneiden, du siehst ja aus wie diese Alkoholiker im Musikfernsehen!”

“B*LD-exclusiv: So erkennen sie ob ihr Kind ein Nazi ist!”

“Wenn ihre Kinder diese Musik hören, dann nehmen sie Drogen!”

Liedtipp: Blank and Jones – Catch (Martin Roth Remix)
… auf Pillchen übrigens sehr gut tanzbar!



Der nervt

12 08 2006

eM&M
Früher habe ich seine Musik gemocht. Früher war ich noch klein und unreifer als heute.
Früher fand ich dieses draufgängerische “Ich-hasse-meine-Mutter-und-meine-Ex-mir-kann-keiner-was”-Gehabe noch cool.
Mittlerweile habe ich nicht nur gegen seine Musik eine Abneigung entwickelt, sondern auch gegen seine ewig gleiche Texthematik.
Das blöde Rumgeflenne wird langweilig. “Oh, meine liebe Tochter, du bist so toll und ich weiß das du deinen Daddy vermisst. Schuld daran sind all diejenigen, die ich in meinen Liedern fertig mache.”
Der Sound der Musik wird auch immer schlechter. Die Instrumentals klingen hohl und hören sich an, als hätte man im Aufnahmestudio gerade genug Geld, um die Beats auf alten Bananenkisten zu klopfen.
Armer Kerl.

Besser hör das!
Liedtipp: Reel Big Fish – I’ll Never Be

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mehr?



Die Macht von G00gL3 – Don’t be with the evil guys

7 08 2006

Wissen ist Macht.

Dieser Film zeigt sehr anschaulich, wie gefährlich das Suchmaschinen-Monopol von Google wirklich geworden ist. Google deckt das komplette Internet ab.
Google ist mehr als eine Suchmaschine, es kontrolliert das Internet. Ich bin kein Verschwörer und auch nicht der Einzige mit dieser Meinung.
Will man was von Google, bekommt man es von Google. Was man bekommt und was man nicht bekommt, das entscheidet … Google.
Welche Infos, welches Wissen und welche Medien uns auf den Bildschirm projeziert werden, liegt nicht mehr in unserer Hand.
Jeder erdenkliche Vorgang in unserem Alltag, vom Urlaub bis zum Kleider kaufen, lässt sich direkt oder auch indirekt über Google planen und durchführen. Somit werden wir unbewusst beeinflusst.
Google scannt und speichert e-mails die über Google Mail gesendet oder empfangen werden!
Nicht nur das: Google wäre manipulierbar (Google-Bombing) durch große Gruppierungen.
Google kooperiert mit der Politik, mit Diktaturen, wie der kommunistischen Führungsebene in China. Das ist scheisse!
Google ist nicht mehr der pfiffige Innovator, der den satten Platzhirschen zeigt, wie das so geht mit der Sucherei: Google ist der Platzhirsch.
Bisher waren so Bösewichte wie in “James Bond – Der Morgen stirbt nie”, die versuchen das Monopol auf Fernsehen, Funk, Internet und das Wissen auf der Erde zu bekommen, noch Filmgespinste.
Wer in unserer Zeit mächtig sein will, der braucht keine Armeen mehr dazu, er
braucht nur das Medienmonopol – und Go*gle hat das schon fast geschafft.

Alternativen:
metager.de statt google.de
NASA World Wind statt Google Earth

Und übrigens: Das Schwachsinnigste ist hiermit wohl, den Google Terminkalender zu nutzen und sein Leben online bei Google zu speichern …



Kritisches Stadium

20 05 2006

Momentane Zeit und Motivationsschwierigkeiten lassen Kritik am Leben und dem Rest der Menschheit nicht zu.

Gestern mal den Da Vinci Code angeschaut. Ich weiß nicht was alle Kritiker haben. Kritik wird wohl immer wörtlicher genommen. So schlecht ist der Film doch überhaupt nicht. Mir hat er gefallen. Da können noch soviele Kritiker rumkritisieren. Die sind anscheinend der Meinung, dass alle Zuschauer nebenher Listen und Aufschriebe führen, um im nachhinein den Film wegen 2 Kamerawacklern oder tröpfelnden Dialogen in Grund und Boden zu stampfen.

Die tun so, als hätten die die Fehler mit Absicht gemacht.

Ich mag alle Kritiker – bis auf die Kritiker die nicht meiner Meinung sind.

Es kommt mir vor, als wären diee Ideen in meinem Kopf mit einem dicken fetten Korken
verschlossen.
Ich hoffe ich finde bald den Korkenzieher …

Liedtipp: Blank & Jones – Catch



Ausverkauf des eigenen Privatlebens

16 04 2006

“Die Sterne des Himmels erscheinen uns vielleicht deshalb so schön und rein, weil wir weit von ihnen entfernt stehen und ihr Privatleben nicht kennen.”
Heinrich Heine
deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist

Am Promi-Himmel scheinen auch viele Sterne, doch für mich haben sie schon lange keine Glanz mehr, weil ich ihr Privatleben kenne. Jawohl, ich kenne es. Das ist wahrlich nicht besonders exklusiv. Ein Blick in eine der vielen “sehr informativen, wahrheitsgetreuen und interessanten” Boulevardmagazine unserer Pressewelt, offenbart die tollsten Geschichten unserer Promis.

Drogenexzesse, Babybäuche, Papparazzi-Schlägerein … – ich brauche es nicht auszuführen.

Mal ehrlich: Mich würde es so
ankotzen, wenn jeder meiner Alkohlexzesse und jede Familienfeier in der Presse breitgetreten würde.
Bis vor kurzem war Tom Cruise für mich ein toller Schauspieler. Diese Scientology-Sache verzeihe ich ihm in dieser Hinsicht noch einmal, aber der Ausverkauf der Schwangerschaft seiner Frau macht ihn für mich zu einem mediengeilen *censored*!
Seine Filme sind trotzallem nicht schlecht, wie zum Beispiel Collateral.

[IRONIE]
Boulevardpresse zerstört das gesunde Weltbild, gebildeter, belesener Menschen.
[/IRONIE]

Zum Glück habe ich noch meine Zeit.

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Pariser Bürgermeister plant kostenloses DSL

9 01 2006

Der Pariser Bürgermeister will, dass alle Menschen und Unternehmen in seiner Stadt kostenlosen Internetzugang erhalten. Er plant ein flächendeckendes Breitbandnetz.

Auf’s erste hört sich das richtig gut an. Internet für alle, umsonst – also quasi rien. ;) Aber hat das wirklich einen Nutzen?
Die erste Frage stellt sich schon bei der Technik: Sind die Endgeräte auch umsonst, und mit welcher Geschwindigkeit darf man for free surfen? Ist das veränderbar gegen Zahlung?
Wirtschaftliche Dynamik verleiht dieses Konzept zwar ein etwas, wirtschaftlich fair ist es allerdings nicht. Andere Firmen verlieren so ihre Kunden, sie machen weniger Umsatz, was wiederrum Arbeitsplätze abtötet.
Und wie darf ich mir das mit der Zuverlässigkeit vorstellen? Wenn der Endnutzer für diesen DSL-Anschluss nichts zahlen muss, hat der wohl auch keine Recht auf eine Garantie, die verspricht, dass der Anschluss immer funktioniert. Geht
der Anschluss nicht, vergrault sich ein Unternehmen aus dieser Sparte die Kunden und es hat natürlich die vertragliche Verpflichtung den Anschluss immer verfügbar zu halten. In diesem französischen Fall aber kann ein netter Verantwortlicher bei technischen Problemem und Beschwerden mit der Ausrede daher kommen: “Mesdames et Messieurs, sie nischt zahlen für die Anschluss also mes amies beschwert euch nischt, ihr zahlt sowieso keine Cent für die Leitung.”
Als alternativen Zeitvertreib bleibt immer noch Autos anzünden in den algerischen Vorstädten. Deren Einwohner interessieren sich sowieso mehr für Arbeitsplätze und eine geregelte Zukunft als für ADSL. Pumpt man das Geld lieber in tolles Volks-DSL, als in soziale Maßnahmen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration von Benachteiligten.

Zum Glück lebe ich in Deutschland… (Wann habe ich das das letzte Mal gesagt?…)

Originalartikel der Meldung
auf NETZEITUNG.de

Salut! (Wie passend heute ^_^ !)



Schlagen Sie ihre Frau noch?

6 01 2006

Der Islamistentest

Das Innenministerium Baden-Württembergs hat am 1. Januar eine Sonderbefragung moslemischer Einbürgerungswilliger eingeführt. Wer dem islamischen Glauben angehört und die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten will, muss nicht nur, wie alle anderen Deutschen in spe, ein allgemeines Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unterschreiben, sondern auch noch einen Loyalitätstest ablegen.
Kompletter Artikel bei heise.de
Bei diesem Test müssen die Einwanderer unter anderem Fragenwie diese beantworten:

“Wie stehen Sie zu der Aussage, dass die Frau ihrem Ehemann gehorchen soll und dass dieser sie schlagen darf, wenn sie ihm nicht gehorsam ist?”

Halten die diese Leute eigentlich für komplett doof? Solangsam zweifle ich an den Kompetenzen der Einwanderungsbehörde. />
Solche dummen Fragen stellen wahrscheinlich nicht mal die Amerikaner Einwanderer muslimischen Glaubens – wenn sie davor nicht sowieso gefoltert werden.

In meinen Augen ein schwachsinniger und unnötiger Test. Selten so gelacht!