Der Rosenzüchter, in jeder Seele innewohnend

4 04 2010

Wahre Liebe wird so oft verkitscht und verarscht, persifliert und versketcht, es werden unzählige Bücher darüber geschrieben und unzählige Filme darüber gedreht, und das alles nur aus einem Grund: Weil sie fast nie vorkommt.



Too strange to live, too rare to die …

18 12 2009


“Da geht er hin, einer von Gottes eigenen Prototypen – ein aufgemotzter Mutant, der nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben.”

Hunter S. Thompson



Triumph

27 01 2009

Wenn die Richter die Verbrecher mit derselben Grausamkeit verdreschen, wie das sonst die Verbrecher mit ihren Mitmenschen tun, dann ist das nicht Pech, der Lauf des Lebens, oder gar Gerechtigkeit, sondern es ist der eigentliche Triumph des Bösen.



Run, Nazi, run!

6 01 2009

Es ist schon ein bisschen lächerlich, wenn gewalttätige, arbeitslose Neonazi-Glatzen mit meterdickem Vorstrafenregister, seit Jahren ansässigen immigrierten, arbeitenden und steuerzahlenden Ausländern mit deutschem Pass und ohne kriminelle Vergangenheit vorwerfen, sie wären Parasiten.

Es hilft nicht, Faschismus nur zu bekämpfen; man muss ihn lächerlich machen.

Nein, die Ausländer nehmen euch nicht die Arbeit weg. Es ist nur eure Ausrede dafür, dass ihr zu faul und zu unfähig seid, euch eine anständige Arbeit zu suchen.
Bad boys, bad boys, what you gonna do, what you gonna do when they come for you! *lalala*



Der ist kein Tor …

17 12 2008

Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, auf dass er gewinne, was er nicht verlieren kann.
Jim Elliot

Keine Zeit, keine Ideen, Weihnachtsaufregung – vielleicht gibt mir das besinnliche Weihnachten Inspiration zum Füllen dieser Seiten.



Sonne

28 11 2008

Mit Gott in schlechten Zeiten ist es wie mit der Sonne bei schlechtem Wetter: Der Himmel kann noch so verregnet und bewölkt sein – sie ist trotzdem da, auch wenn wir sie dann nicht scheinen sehen können.



Zerreisst eure Ketten!

16 11 2008

Dass in unserer Welt die Schwachen keinen Platz haben, ist leicht zu behaupten, wenn man zu den Starken gehört.

oder auch:

Wenn man jeden machen lässt wie er will, macht jeder für sich.

So ist es auch ein Leichtes, wenn man zu den Starken gehört zu behaupten, es sei nachhaltiger, den ohnehin vor Geld triefenden Schichten unsere Welt weiterhin Geld zu geben, da sich der Reichtum von Geistes Hand alleine verteilen wird. Würde das nicht voraussetzen, dass jeder Mensch eine gute Seele sei? Verurteilt man in dieser Hinsicht nicht jegliche Ideologie, die auf die Eigenverantwortung des Menschen für seine Mitmenschen baut?

Was sehe ich wenn ich nach draußen schaue? Die Starken prassen leichtsinnig mit ihrem Reichtum und entwickeln dabei immer wieder neue Theorien, die ihr schweinisches Verhalten legitimieren. “Es diene der Wirtschaft, es diene der Belegschaft (die im
nächsten Monat entlassen wird), es diene der Nachhaltigkeit und dem Unternehmen …” In Wahrheit dient es nur ihrer eigenen prall gefüllten Geldbörse – der Mensch, ein Jäger und Sammler – von Geld! Solange man noch Gewinn macht, darf man die Starken für das Ausbeuten auch extra belohnen. Mit Boni. Mit Auslandsreisen. Mit Kreuzfahrten. Mit GELD!

Sklaverei ist heute nicht mehr das, was sie früher war. Heutzutage wird nicht offensichtlich versklavt. Keiner kriecht an einer Kette durch die Straßen. Heute sitzen die Herren in den Chefetagen großer Finanzunternehmen, weit über dem Elend unter ihnen. Sie haben keine Skrupel und ihre Moralvorstellungen decken sich in keinster Weise mit denen, denen sie vorgeben zu folgen.
Hauptsache, die Kohle stimmt.

Wer bei uns in der reichen Zivlisation nicht stark genug war um genügend Scheine anzuhäufen, der wird in Ketten gelegt – Mit hinterhältigen Krediten und Lockangeboten, welche die Konsumenten ins Übel stürzen.
Die Sklaverei ist noch
nicht vorbei. Wir können sie nur nicht mehr sehen.

Can we keep hoping, no one knows for sure
Blamelessly renouncing, guilt has no bearing
I must believe that there is a better way.
Beholder of justice
Who have you abandoned
Beholder of justice
Why have you forgotten us

Why, why have you forgotten us
Why, why must the innocent die

Hatebreed – Beholder Of Justice



Überlegenheit

12 11 2008

Es gibt keine Kultur, die einer anderen überlegen ist – es gibt nur überlegene Boshaftigkeit gegenüber anderen Völkern und Menschen.



Blickwinkel

3 11 2008

Die Reichen nennen es Umverteilung – für die Armen ist es gesellschaftliche Verantwortung.



Frieden, der wäre schön …

23 10 2008

Die Diskussion um den Einsatz der deutschen Streitkräfte am Hindukusch und sonst wo entflammt dauernd wieder neu, oder besser: sie lodert unablässig vor sich hin. Was die Bundeswehr dort leistet ist kein Spaziergang und beschränkt sich nicht nur auf auf freundlichen Kontakt mir der Bevölkerung und Schulen bauen. Sie machen dort das, was der Job eines Soldaten ist. Wir werden uns an das Sterben der eigenen Leute gewöhnen müssen, wobei ich einschätze, dass die deutsche Öffentlichkeit vorzugsweise formal verdrängt, als den gefallenen Soldaten wenigstens die Ehre zu erweisen, im Kampf gefallen zu sein.

Krieg kann nicht verhindert werden, indem man ihn einfach nicht führt, sondern indem man die Gründe für sein Entstehen beseitigt.