Christmas Lights Overkill

30 12 2008

Christmas Lights Overkill



Kätzchen

5 09 2008

Meine diabolische Nachahmungsfähigkeit von Hundebellen versetzte sie in Angst und Schrecken, doch entschädigte ich sie mit großzügigen Streicheleinheiten. *miau*

kaetzchen



They say, Berlin is the place to be

5 08 2008

Schöne Tage dort verlebt. Viele Fotos gemacht. Ob die schön sind, bleibt dem Urteil des Betrachters überlassen. Einen weiteren Promi aus der Nähe gesehen. Nachdem mir Tom Hanks letzten Sommer nach seiner Shoppingtour auf Capri beim Einsteigen in sein Boot in Sandalen und Urlaubskluft zurückgewinkt hat, habe ich am Berliner Flughafen fast Christoph Maria Herbst umgerannt. War wohl im Stress, möglicherweise war er sogar in derselben Maschine, und der letzte Koffer am Band, der da einsam stand, der gehörte vielleicht ihm.

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Ach übrigens: Danke an den weißen BMW für sein Aufblinken heute morgen – der Blitzer war doch sehr gut hinter diesem
Busch versteckt.

Dieses Blog hat sehr zu leiden, vorallem im Sommer, wo ich die Sonne der LCD-Beleuchtung vorziehe. Die nächsten drei Wochen werde ich mit diesem Hilfsprojekt in Weissrussland verbringen.
See you later alligators!



Wetter

2 06 2008

Wollen die mich etwa verarschen? Bei uns hagelt es die Scheisse vom Himmel und was erzählt mir wetter.com? Mäßiger Regen bei 26° C. Wenn die nicht mal das aktuelle Wetter richtig ansagen können, wie wollen die denn dann bitte eine einigermaßen korrekte Vorhersage machen? Nicht, dass ich etwas auf materielle Dinge geben würde. Manchmal erfülllt es mich mit richtigigem Wohlgenuss wenn ich mir vorstellen kann wie es den ganzen Spitzensteuersatzzahlern gerade ihren spritfressendes Monstrum zerschlägt. Zum Glück habe ich eine Garage.
Ich mach dann mal die Augen zu und stelle mir schönes Wetter vor. War der April nicht schön?



Pfffchhhiiuuuu

18 03 2008

Als kleiner Kerl im Kindergarten habe ich mich eigentlich immer weniger für komplizierte Spiele interessiert. Neben spektakulären Kamerafahrten mit dem Kopf über monumentale Bauklotzbauwerke, gehörte zu meinem kreativen und selbstbestimmten Schaffen vorzugsweise auch dazu, einfach nur ungestört zu malen. Malen und dabei Geräusche machen. Tschschfffchaaaa oder Brruuaaachschhhh. Schließlich sollte der Fluss, den ich da auf dem Papier produzierte, auch authentische Geräusche machen. Meine Malkünste haben sich seit dieser Zeit zwar nicht großartig verbessert – das gebe ich offen zu – aber Spaß gemacht hate es trotzdem.
Bei diesem Schnappschuss, den ich nur mehr als zehn Jahre später, vor ein paar Tagen irgendwann mal geschossen habe, würde meiner Meinung nach Pfffchhhiiuuuu sehr gut dazu passen. Eigentlich macht Licht ja keine Geräusche, aber manche Träume und Illusionen gibt man eben nie auf.

Sonne und Wolken



Schutzengel der Blogger

29 12 2007

Schutzengel der Blogger



Der Himmel ist blau

25 11 2007

Der Himmel ist blau und doch so leer
jede Entscheidung fällt so schwer
die Wolken, die Träume, segeln daher
Vögel fliegen keine mehr.

Wieviele Träume mag es geben
die man vergaß zu leben
damals so hell und real
heute unter alten Büchern im Regal.

Möge das niemals so enden
das Leben kann man nicht verschwenden
denn wenn im Auge eine Träne brennt
dann lebst du genau in diesem Moment.

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Müde Augen blicken aus dem Fenster

13 10 2007

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Diskutieren von Fragen, deren Antworten nicht exisitieren,
Lesen von Visionen, die niemals können wahr werden,
Uns verlassen auf Menschen die wir verlieren,
Greifen nach Idealen, die sterben.

Jagen nach Zielen, die schon längst weiter sind,
Kämpfen für eine Zukunft, die es nicht geben kann,
Sparen von Zeit, die dir verrinnt,
Leben für eine Welt, die dich nicht brauchen kann,
denkst du,
weil du nicht weißt, wohin …

Blätter, die verwesen,
Farbe, die abblättert,
Stützen, die verrosten,
Äpfel, die verfaulen.

Und ich mittendrin.

Auch mal durchlesen



Wortlos, aber …

20 05 2007

.. eindringlich.
Ein Leben in Zehn Bildern.



System

23 03 2007

Die Welt macht mal wieder nichts. Sie ist nur da. Jeden Morgen, wenn ich aus dem Dachfenster schaue, sieht alles gleich aus. Die Leute rennen in den Supermarkt gegenüber unserer Wohnung und dann wieder heraus. Sie sehen aus der Ferne alle so gleich aus. Alle ohne Gesicht. Wie ein System läuft alles an einem Bindfaden. String Theory. Unfassbarkeit. Unabänderlich. Mein Schreibtisch ändert sich nicht, nur die Radiergummikrümel wandern umher, und die beschripselten Zettel der Klausurenvorbereitungen. Zwischendrin ein paar verknickte Konzepte von Gedichten.

Seit Monaten läuft alles so gleich, was mich einerseits nervt, aber mit andererseits auch fehlen würde, wenn ich es nicht hätte. Meine Umwelt zeichnet ihr Bild in mein Hirn. Ich beschreibe täglich diese Bilder in meinen Gedanken und schreibe sie dahin für die anderen Menschen. Meine Leidensgenossen.
Ich könnte mich stündlich über alles auslassen. Faschisten, andere Hassverbreiter, faule Punks, egoistische Rentner, Emos, die Polizei, die Politik, HipHop, Armut und Hunger – über mich selbst. Was hat man davon, sich dauernd über alles aufzuregen. Lieber helfen und unterstützen. Dann wird einem bewusst, dass dies die selben Menschen sind wie du.
Alle scheint seinen Sinn zu haben. Oder auch nicht.
Das scheint das Tolle an unserer Welt zu sein: Es gibt Dinge die kann man einfach nicht wahrnehmen und aufschreiben, sie ändern sich
sekündlich, sie ändern sich sogar noch schneller; so schnell, dass man ihr veränderndes Fließen, Fliegen, Zersetzen und Zusammenfinden nicht wahrnehmen kann. Aus Sandbergen werden Häuser, aus Gedanken werden Schicksale.
Oder Blogeinträge.