Rechts links Fernseher an Tür zu

26 06 2008

Tsts, was soll man dazu sagen? So cool, so fresh, so alternativ, so Martin-Luther-King-und-John-F-Kennedy-mäßig er auch sein mag – mit der erneuten Befürwortung der Todesstrafe hat sich es Herr Obama bei mir verspielt. Auch wenn er eine pauschale Todesstrafe ablehnt, tot ist tot und wenn man da Unterschiede macht, dann leugnet man, dass alle Menschen das gleiche Recht auf Leben haben. Unterstützung für den republikanischen Kandidaten McCain zu zeigen ist im europäischen Ausland unter dem gemein denkenden Volk schon fast eine Strafttat, gehört er doch zum gleichen Verbrecherhaufen wie der amtierenden Präsident Bush, wobei die europäischen Medien daran wohl keine geringe Schuld tragen. Wenn ich es mir im Nachhinein so ansehe, wäre es auch nicht weiters schlimm, wenn dieser neue Volksliebling
Barack Obama die Wahl nicht gewänne. Truppenabzug im Irak? Hört sich auf den ersten Blick sehr erquickend an, aber was passiert denn bitteschön danach? Die selbstverliebten Friedensaktivisten können sich zwar in ihren Idealen wälzen, weil endlich “Frieden” herrscht, aber was die wahren Konsequenzen dieses Schrittes sein werden, dass will im Freudentaumel keiner wissen. Stellen wir uns einen Kammerjäger vor, der einfach aus der Vorratskammer verschwindet, weil er das Licht ausgemacht hat und die Ratten nicht mehr sieht, die den Käse zerbeissen und deshalb meint, die Ungezieferplage im Käseregal hätte alleine dadurch eine Ende gefunden, dass er es dem Käse im Dunkeln alleine überlässt, sich gegen die gefräßigen Ratten zu wehren. Zu Beginn dieser ganzen Show habe ich mich von diesem geheuchelten Friedensaktivismus und geCHANGE noch blenden lassen, aber Nachrichten wie die obige haben gezeigt, dass Obama aus politischer Sicht derselbe amerikanische Cowboy ist, wie die ganze Sippe vor ihm.
Soll
dieser Affenzirkus doch machen was er will. Was kann sich der gemeine Mensch schon für eine klare Meinung über den Sachverhalt bilden. Wir sind doch von den Projektionen kleiner Spitzen komplizierter riesiger Eisberge abhängig. Der Zeitung, dem Fernsehen und dämlichen Gerüchten. Macht da drüber doch was ihr wollt.



Maschinerie

8 05 2008

Wir Individuen sind nicht die wehrlosen Zahnräder einer großen, sauber geölten und unbarmherzigen Dampfmaschine die unsere Welt antreibt, wie das immer so raffiniert formuliert wird. Im Gegenteil: Wir sind kleine und gierige Kartoffelkäfer in Terrarien aus Beton und Stahl, die aus Eigenutz in grauer Vorzeit mal darüber einkamen, dass man Regeln schaffen müsste, die jedem sicherstellen nicht dem anderen in die Quere zu kommen. Diese Regeln entstanden aber, wenn man es im Nachhinein betrachtet, nicht aus Menschenliebe, sondern nur aus Vernunft, denn schließlich verkleinert so jedermann das Risiko, einmal vom Stärkeren gefressen zu werden. Und einen Stärkeren gibt es immer. Wenn aber eine einzelne Person in einer Gesellschaft auch ohne das Einhalten der Spielregeln überleben kann, wieso sollte sie sich dann um die Aufstellung und Einhaltung dieser Regeln scheren?
In der Folge vergessen immer mehr Menschen, dass all das was sie in Besitz nahmen
nicht ihnen gehört, noch nie ihnen gehörte und auch nie ihnen gehören wird, weil es ein Geschenk ist. Nach menschlichen Maßstäben – und nach was anderem als diesen Maßstäben können Menschen nicht urteilen – sind Dinge die man nicht als Gegenleistung für eine eigene Leisung bekommen hat, ein Geschenk. Selbst der härteste Nihilist, kühlste Pragmatiker und der rationalste Atheist kann nicht von sich behaupten, die Natur, das Leben, die Schöpfung selbst erschaffen zu haben. Alles war schon da, dann kamen wir. Ob es jemand erschaffen hat, das ist an dieser Stelle irrelevant. Es existiert ohne unser Zutun, und dann sogar noch viel besser. Die Sonne geht auch ohne unsere Atomkraftwerke auf, Pflanzen wachsen auch ohne unseren Dünger und Tiere überleben auch ohne Gehege im Zoo.
So leben wir jeden Tag stolz unser forciertes Leben, dass wir selbst geregelt haben – ein Leben das wir gar nicht sterben können, weil man einerseits Heerscharen von Feuerwehrleuten und Psycholgen einsetzt um einen Selbstmord
zu verhindern, sich andererseits aber keinen Fetz um den Obdachlosen schert, der im Winter an der Bushaltestelle erfriert. Einfach nur fehlende Konsequenz oder kalte Berechnung und bloße Nebenwirkung des menschlichen Systems?
Wer ist wir? Darunter fallen alle, die ein Leben in Wohlstand und Sorglosigkeit leben.
Solch ein Leben darf nicht mit gutem Gewissen gelebt werden, solange es noch Menschen gibt, die an diesem Wohlstand nicht teilhaben können, denn manche meinen, es gehöre zum natürlichen Gleichgewicht unseres Planten, dass es immer eine Anzahl von Menschen und Lebewesen geben muss, denen es automatisch beschissen geht. Die Nahrungskette muss aufrecht erhalten werden, sonst haben die Asgeier nichts zu fressen.
Wir leben unser schönes Leben auf Kosten derer aus, denen es schlecht geht. Wir trampeln durch ihr Blumenbeet, klauen ihre Früchte für ein müdes Lächeln und hinterlassen ein Schlachtfeld.
Wir halten den saftigen roten Apfel in der Hand und schauen uns hilfsbereit um,
ob jemand hungrig schreit, der auch etwas davon abhaben will. In diesem Fall würden wir natürlich auch ganz großzügig teilen. Doch auf die Idee, dass diese Leidenden nicht einmal mehr schreien können, darauf kommen wir nicht. Wenn wir Menschen mit einem Arsch in der Hose wären, dann würden wir solange mit dem Apfeln bei den Armen hausieren gehen, bis wir ihn selbst essen müssen, bevor er verfault.
Ich warte nur auf den Tag, wenn Regeln nur noch auf dem Papier existieren werden.



Der Hausmeister

7 05 2008

Sie klopfen
an die Türe,
stehen draußen,
die Arme voller Speis’ und Trank,
vor dem ausgebrannten Haus,
dessen Hausmeister – ein böser Kerl,
mit seinem mächtigen Schlüsselbund
alles verriegelt und verrammelt hat.

Und die Bewohner,
zwischen blankem Beton und Asche,
verrecken im Dreck, an der Asche erstickend, im Dunklen ohne Dach,
weil der Hausmeister – der böse Kerl – seinen Schlüsselbund nicht leihen will,
weil Macht so schön in den Ohren klimpert.
#

(Sinnloser mussten Menschen noch nie sterben. Und wenn Menschen so sinnlos sterben, dann zeugt jeder Reim von einer Harmonie, welche die Situation nicht verdient hat.)



Ehrenbürger

22 04 2008

Es ist mal wieder soweit. Ich reihe mich in die Riege vieler anderer Trolle ein, die ihren Senf zur Mainstream-Politik abgeben.

Hiermit ernenne ich den Dalai Lama und den chinesischen “Dissidenten” (ich würde ihn eher einen mutigen Mann nennen) Hu Jia, zu Ehrenbürgern von “Gedanken im Glas”.
Ich hoffe inständig, dass dies die Außenbeziehungen dieses Blogs zu China schwer beschädigt und das sich das chinesische Volk dadurch provoziert fühlt. Schließlich habe ich mich mit diesem Schritt ja durchaus in die “inneren Angelegenheiten” der Chinesen eingemischt.

Ja, aber ja – ich weiß dass solche Kritik oberflächlich und auch überhaupt nicht speziell expertenmäßig und neu ist. Und diplomatisch bin ich auch nicht. Aber genau deswegen heisse ich auch nicht Rice oder Steinmeier. Jedoch muss man zugeben, dass trotzdem ein gewisser Wahrheitsgehalt nicht zu leugnen ist.
Sollen sich die Teflongesichter ruhig vor Ärger in den Arsch
beissen! Mit ihrer Reaktion haben sie ihre weltpolitische Feinfühligkeit und fehlende Toleranz wiederholt glanzvoll im Licht der aufgehenden Sonne präsentiert.
Sie haben immer recht. Nur die bösen Europäer, Amerikaner und was sonst noch so haust auf diesem Ei der Schöpfung; alle die tragen die Schuld an der Misere und können sich nicht in Respekt üben, aber nach dem Fahnenmasten im eigenen Auge hält dort mehrheitlich keiner Ausschau. Dieses Land schaut auf den Rest der Welt hinab, zumindest bekomme ich durch die momentanen Ereignisse diesen schrecklichen Eindruck.

Doch es wird weitergeschleimt. Es wird weiter über den Fluss gewunken und das Taschentuch geschwenkt anstatt Brücken zu bauen, auf denen man sich trifft um miteinander zu sprechen und sich Zugeständnisse zu machen. Fragt man sich nur wie man das anstellen will, wenn der eine Gesprächspartner sowieso immer Recht hat und eigentlich gar nicht wirklich zuhört, außer das Gesagte wird als Kränkung aufgefasst und dient zur
Festigung und Selbstrechtfertigung der eigenen Position vor dem eigenen Volk.
In diesem medienpräsenten Teil der Olympia-China-Fackel-Boykott-Tibet-Dalai-Lama-Diskussion sind nur stinkende Kobolde unterwegs, die alle schön ihren Mund halten, weil sie alle, mal ganz obszön formuliert, ihren Arsch dick in China hängen haben.

Kann mir mal einer sagen was denn bitte damit erreicht werden soll, vor einer französischen Supermarktkette zu demonstrieren, wenn das Land nur mit einzelnen Franzosen nicht klar kommt?
Ich finde Microsoft auch nicht toll – demonstriere ich deshalb im Media Markt? Nun ja, es sei den Chinesen verziehen. Im Demonstrieren haben sie nicht viel Übung. Das wird in China nämlich zumeist mit “Vom-Panzer-überrollt-werden” bestraft.

Peking spricht von einer „Provokation“ – der gesunde Mensch spricht von einem Bekenntnis
zur Wahrheit.



Xinhua

4 04 2008

Ich brauche keine Comedy-Central mehr und auch kein Quatsch-Comedy-Club, kein Nightwash und kein Switch! Reloaded. Und erst recht kein “Die-dümmsten-was-weiß-ich-der-Welt”. Nein – ich habe etwas Neues gefunden. Ab sofort schaue ich immer Ausschnitte aus dem chinesischen Staatsfernsehen. Da steht immer so eine komische Alte hinter dem Mikro (aka MC Regierungssprecherin) und haut Pointen raus wie: “China ist ein Rechtsstaat.”
Geschmackloser Witz …



Nur Hass

2 04 2008

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
Bertha von Suttner

Wenn Menschen sich auf religiöse Schriften berufen, wenn sie Familien zerstören, Kinder in den Tod reissen und Menschen den Kopf abschneiden, dann zeigt das mir wiederholt, dass es keinen Sinn macht, diesen Menschen wiederrum mit Gewalt zu begegenen, weil sie das in ihren Annahmen und Motiven nur bestärkt, die sie zu solchen Taten bewegen. Und es macht auch keinen Sinn ein filmisches, mit Koran-Versen gespicktes, “Best-Of” dieser Gewalttaten zu erstellen, welches mit den Emotionen der Zuschauer spielt, und dabei nicht zur Lösung beträgt, sondern nur polarisiert. Ist das nicht sichtbar eine Suche nach Schuldigen – die Schaffung eines Feindbildes?
Deshalb kann ich eindeutig sagen: Durch Geert
Wilders Film und Kriegsmärsche in islamische Länder werden nicht weniger Menschen sterben, nicht die Taten von Extremisten zurückgehen, und wird auch niemand davon überzeugt werden, das Töten die falsche Lösung ist. Im Gegenteil: Es werden noch mehr Menschen sterben und es wird nur noch mehr Hass entstehen. Auf diese Folgerung kann doch nicht nur ich kommen !?!
Offen werden Gewalttaten von Terroristen verurteilt und trotzdem greift man selbst zum Gewehr und schiesst die Leute tot, anstatt ihnen die Hand zu geben und redet über sie anstatt mit ihnen zu reden. Wie kann man nur so offensichtlich Wasser predigen und Wein trinken? Der ewig eitle Mensch …
Doch so einfach lassen sich Ideen nicht totkriegen; die Menschen greifen andere Hände. Hände die ihnen nicht nur aufhelfen, sondern die ihnen auch noch einen Grund dazu geben auf die einzuschlagen, die ihnen verweigerten, mit ihnen zu sprechen.
Man kann aber nicht sagen, dass die böse westliche Welt das wirkliche Arschloch in der
ganzen Geschichte ist. Man kann auch nicht den Hasspredigern und “heiligen Kriegern” die alleinige Schuld geben. Die machen das auch nicht zum Spaß. Wir sind alle Arschlöcher. Wir tragen alle die Schuld an dieser Situation.
Und deshalb können wir auch nur alle gemeinsam ohne Gewalt diese Probleme lösen; sie nicht substituieren, sie nicht mit weiterer Gewalt unterdrücken und verschlimmern.
Jaja, das hört sich alles sehr blumig an, abgehoben und an der Realität vorbei. Aber hat es je jemand wirklich versucht? Hatten die anderen Methoden bisher einen Erfolg zu verzeichnen? Wenige haben es versucht, doch die mochten viele nicht, weswegen man sie schnurstracks, wunderlicherweise wieder mit Gewalt, aus der Welt schaffte.
Wann werden wir endlich uns selbst überwinden?



T*BET!

16 03 2008

So eine Wut habe ich! So eine verdammte Wut auf diese scheiss Regierung! Die chinesische Regierung tötet eine Kultur, tötet Menschen, tötet freie Menschen und die Welt schaut zu – der Diplomatie wegen. Spiele des Friedens sollen die Olympischen Spiele sein. Haha! Hahahahahaha! Hat man aus Berlin ’36 denn nichts gelernt? Damals hat sich ein von Arschöchern regiertes Land auch von seiner “besten” Seite gezeigt, alle Kritiker in den Keller gesperrt und zur Tarnung ein paar Juden herrumlaufen lassen, damit auch ja nicht auffällt, dass man die eigentlich viel lieber als Brennholz verwenden würde, anstatt sie als Menschen zu behandeln.
‘Hui hui, ruhig mit den Pferden, dass kann man doch nicht vergleichen …’. So? Kann man das nicht? Wie werden das die Chinesen handhaben? Dürfen im Sommer dann auch ein paar als Mönche verkleidete chinesische Regierungsfunktionäre ins Stadion einlaufen?
Der Ferne Osten gebärt in den letzten Jahren ein
bizzarres und ekelhaftes Zwittermonster, ein Mischwesen, dass die Raffgier und Rücksichtslosigkeit des Kapitalismus mit der erzwungenen Solidarität und Unterdrückung des Sozialismus vereint. Ein Land ohne Gewissen. Ein Land das seine Bevölkerung als Baumaterial verwendet und auf den Baustellen für die Führenden und Reichen des Landes verheizt. Wenn man den Experten Glauben schenken kann, dann hat China in 3 Jahren den USA den ersten Rang in Sachen militärischer Ausrüstung abgelaufen, in Sachen Menschenrechtsverletzungen sind die Chinesen sowieso schon die blutige Nummer Eins. Ein stehendes Heer mit 7 Millionen Soldaten. Meint da ernsthaft noch jemand, dass Tibet dann noch eine Chance hat?
Lasst am 8. August den Fernseher aus. Ich werde ihn nicht einschalten.

Update:

Außerdem sei das IOC immer gegen Boykotte der Spiele gewesen und es sei nicht die Aufgabe des Komitees, die Menschenrechtssituation in Tibet zu verbessern.
via

Lächerlich. Einfach nur lächerlich. So kann man sich auch gut aus der Verantwortung stehlen. Es ist die Aufgabe JEDEN Menschens, wenn er die Möglichkeit dazu hat, sich dafür einzusetzen, dass es anderen Menschen besser geht. Die würden ihre dämlichen Leichtathletik-Spielchen wohl auch noch dann veranstalten, wenn vor dem Stadion friedlich demonstrierende tibetische Mönche erschossen werden.
Jaques Rogge, Präsident des Olympia-Affen-Komitees, bekommt von mir heute den Mittelfinger des Monats!



Hilfe, mir wird schlecht!

15 02 2008

In letzter Zeit scheint sich in Politik und Gesellschaft ein bestimmter Trend heraus zu kristallieren. Nicht nur, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht – nein, auch die Politik verfällt in ideologische Hetze und drückt die Schere immer weiter auseinander.
Und aus diesem Grund halte ich nichts von diesem Sauhaufen von Herrn Lafontaine, weil ich nämlich geradwegs kotzen könnte, wenn ich so einen geistigen Bodensatz lesen muss.

Abgeordnete will Stasi wieder haben
Christel Wegner, Mitglied der DKP und für die Linken künftig im niedersächsischen Landtag, hält “Organe” wie die DDR-Staatsicherheit für notwendig, um eine andere Gesellschaftsform zu schützen – und sie verteidigt den Bau der Mauer. [...] Christel Wegner ruft unverdrossen zum “revolutionären Umsturz” durch
die “Arbeiterklasse” auf, und sie fordert die Verstaatlichungen von Unternehmen, Banken und Bodenschätzen.

Auch wenn sich die Linke von dieser übergebliebenen Kommunistin distanziert – das Menschen mit solchen Ansichten in einem Parlament Politik machen dürfen, das macht mir verdammt nochmal ANGST!

Update:
Scharfe Kritik und Rücktrittsforderungen an Stasi-Sympathisantin



Tatü Tata … Tata

16 01 2008

Wenn man zur richtigen Zeit mal politisch wird, dann sollte das erlaubt sein. Dabei ist es auch wichtig sich mal darüber zu informieren, wie es denn auf der Straße wirklich aussieht. Mir geht es nämlich heute um die bewundernswerte Arbeit unserer Polizei.
Nette Polizisten habe ich schon oft kennengelernt. Junge Beamte vorrangig, die bei Ausweiskontrollen den Rauchern sogar mal Feuer geben, “Aufpasser” mit denen man auch mal einen kleinen Small-Talk halten kann. Dagegen ist nichts einzuwenden, dass ist sogar zu loben: Die Regulatoren der öffentlichen Ordnung in Einigkeit mit ihren Schützlingen – wunderbare Sache, sichere Öffentlichkeit, wenig Kriminalität. Doch manchmal muss man sich echt wundern. VIelleicht ist die Gegend, in der ich wohne, einfach zu verwöhnt, oder leidet unter panischen Angstzuständen.
Bei einer Ruhestörung um 5 Minuten nach
12 durch eine Feier im Jugendhaus werden zur Auflösung und Beendigung der Veranstaltung mehrere Polizeiwagen und Busse inklusive Hunde angefordert. Unbemerktes Patrouillieren um das Objekt, mit Blick auf die Uhr, und dann um Punkt 12 – zugeschlagen!
Seit neuestem werden bei der Fahndung nach einem 14-jährigen Zigarettendieb auch mehrere Einsatzwagen und Hubschrauber(!) eingesetzt. In einer Kleinstadt. Für einen Zigarettendieb. Alleine schon den Schlüssel im Helikopter mit Besatzung umzudrehen, kostet doch mehr als eine ganze Stange Kippen.
Würde mal gerne wissen was passiert, wenn man auf dem Rathausplatz eine unangemeldete Demonstation durchführt. Dann rückt sicher die Bundeswehr an. Schade nur, dass sie das verfassungsrechtlich gesehen nicht darf.

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Sowas kommt nie zu spät

6 10 2007


Free Burma!