Der Rosenzüchter, in jeder Seele innewohnend

4 04 2010

Wahre Liebe wird so oft verkitscht und verarscht, persifliert und versketcht, es werden unzählige Bücher darüber geschrieben und unzählige Filme darüber gedreht, und das alles nur aus einem Grund: Weil sie fast nie vorkommt.



Der Esel und der Hase

3 04 2010

“Siehst du nicht meine Verzweiflung, Hase?”
Der Esel starrte über den Ackersalat hinweg in den Sonnenuntergang, bevor er mit dem Hase an seiner Seite weiter den staubigen Feldweg entlangtrabte.
“Welchem der Wege soll ich folgen? Woher soll ich wissen, welcher mich in die Irre leitet?”
Der Hase, der Mühe hatte den großen Schritten seines Freundes zu folgen, stellte die Ohren auf und flüsterte: “Vergess’ die Schilder und Rufe derer am Wegesrand. Folge deinem Herzen.”
Langsam drehte der Esel seinen Kopf und sprach leise: “Ach ja, wie gerne würde ich deinen Rat befolgen. Aber wie soll ich den Weg meines Herzens gehen, wenn ich nicht weiß, in welche Richtung es stolpert?”



Boulevard of broken dreams … scheiss drauf!

22 08 2007

Da ist wohl heute ein scheiss Traum zerplatzt. Verziehe man mir – mein scheiss Traum.
Schade. Hätte ganz toll werden können. Hätte ein paar Sorgen ins Nirvana verabschiedet. Hätte Sicherheit bedeutet.
Teamspirit hätte ich versprüht, sei so super gewesen. Aber trotzdem können sie mich nicht nehmen. Nächstes Jahr nochmal, ich wäre hervorragend gewesen. Aber ein paar Fragesteellung bezüglich meiner Entscheidung soll ich überdenken. Vielleicht wäre es doch nicht das Richtige für mich.
“Nehmen sie es als Übung mit,” klingt es noch in meinen Ohren, während ein paar Wenige grinsend ihren Vertrag in den Händen halten und nebendran eine zarte Blonde rote Augen bekommt und sich die Tränen von den Wangen wischt.
“Sie können ja noch ein Jahr um die Welt reisen und es dann nochmal probieren.” Toller Trost. Was ich denke, spreche ich nicht aus.
Im ersten Moment war es bei mir ein Adrenalinstoß, dann ein bisschen Übelkeit.
Dann gar nichts, nur ein starrer Blick ins Nichts. Der formte sich zu Enttäuschung und diese mündet in Gleichgültigkeit und Anflügen von Wut.
Ich kann es ihnen nicht übel nehmen, wahrscheinlich hätte ich in ihrer Position genauso gehandelt. Jetzt lasse ich mich aber nicht mehr blenden.
Vielleicht ist es Fügung, vielleicht ist es auch ganz gut so. Nein, ich denke ist es ist auf jeden Fall richtig so.
Ich glaube fest daran.



16 10 2006

Liebe ist was Schönes. :)

Ich bin nicht mehr traurig und weine deshalb nicht mehr. Vielleicht bin ich aber auch so traurig, dass ich gar nicht mehr weinen kann …

Sowas kennt keine Worte.



In die Ewigkeit

11 08 2006

Stille. Nur Vogelgesang. Wie ein Abschiedslied.
Ich blicke zum Himmel. Hellblau mit hellgrauen Wölklein bedeckt. Langsam wird der Sarg hinunter gelassen. Ich will nicht weinen, aber ich kann es nicht verhindern.

Das Gleichnis des Pfarrers gefiel mir sehr:
Alle Flüsse münden einmal im großen und weiten Meer. Wir fließen als dünne Flüsslein, unseren Weg und am Ende des Weges versiegen wir nicht einfach, sondern sind für Größeres bestimmt. Wir fließen aus unserem kleinen Leben in die weite, grenzenlose Ewigkeit und Gott schenkt uns das ewige Leben.

Ich werfe eine Sonnenblume auf den Sarg.
Bis bald.

Liedtipp: Roger Sanchez – Another Chance



Warum?

25 06 2006

Die Hand die dieses Herz hält, schließt sich ganz langsam und scheint es zu zerquetschen. Warum? Ist es nur ein Versehen?
Wie eine Vodoo-Puppe, die unaufhörlich mit heissen Nadeln durchbohrt wird.
Warum?

Musik: Millencolin – Afghan

Update: Ein Gewitter zieht auf. Vielleicht trifft mich ja der Blitz …