Ihr seid ja so trendy!

18 04 2009

Ashton Kutcher und Demi Moore, woah, die sind echt die Coolsten. Er hat den Längsten und sie war mal mit Bruce Willis verheiratet – diese Attribute sind also schon genug, um ihre unglaublich qualifizierten und wichtigen Twitter-Statements bei jeder Möglichkeit dazu zu verwenden, die noch leeren Spalten der Online-Ausgaben jeglicher Nachrichtenmagazine zu füllen. Es interessiert mich einfach nicht, geht weg!
Ok – ich lese zuviel SternShortNews, aber was kann ich dafür wenn die an jeder Ecke im Netz verlinkt sind. Tiefer kann man nicht sinken, wenn man das als Nachrichten bezeichnet. Durch diesen Rotz mit userbestimmtem Content hat sich die Menschheit eine kernwaffenartige Bürde auf die Schultern gebunden, und zwar mit Panzerklebeband. Die bisher erlangte Medienkultur wird von “Medien” wie Twitter nach Golgatha hochgeschleppt. Oder wollen wir es mal lieber so bezeichnen: in den Abgrund gerissen.
Ich selbst habe solangsam verstanden, wie
nutzenentfremdet mehrwertlose Blogeinträge als Kommentare zu Nachrichtenseiten sind, es sei denn, der Nachrichtenbeitrag dient einer Sache als Aufhänger, die einem größeren Zweck dient. Einem wichtigen Gedanken über Leben und Tod beispielsweise, oder die Sinnlosigkeit eben solcher Nachrichtenbeiträge auf einschlägigen verdigitalisierten Printmedien.
Andauernd wird von Menschen berichtet, die von Computerspielen abhängig sein sollen. Dann wird plakatiert, wie diese emotional verarmten, potentiellen Mörder in neu gegründete Therapieeinrichtungen gesteckt werden, um sie aus dem “Cyyyyberspace” (muss man so aussprechen, damit es sich abgefahren anhört) zu lösen, und in die wirkliche Welt zurückzuholen. Da stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum man für den ganzen Haufen an 30-jährigen Yuppies und Werbeagenturfuzzies, keine extra Anstalt baut. Oder ist das etwa nicht krank, wenn die ununterbrochen mit ihrem iPhone twittern, sich vom RSS feeden lassen, 24/7 per Instant Messenger mit den
anderen erkenntnisresistenten, dauerverbundenen Internetmenschen chatten, und sich schlussendlich auch noch von so einem kleinen Gerät in der Hosentasche daran erinnern lassen müssen, Milch einzukaufen? Würgeengel meiner Bandbreite – ihr verstopft das Internet!
Apple, Google, Microsoft, MySpace: Bitte, hier, ich schenke euch meine Nutzerdaten, mein Kaufverhalten, meine Krankenakte, mein Erbgut, meine Privatsphäre, meine Freunde, meine Familie, mein LEBEN … ich habe doch nichts mehr zu verlieren! STEINIGT MICH!
[Vorhang fällt, zack bumm]



GEMA blablablaaaaaa !!!

1 04 2009


Am Dienstag drohte das führende Videoportal im Internet, YouTube, damit, Musikvideos von Plattenfirmen für deutsche Nutzer zu sperren. Auslöser des Säbelrasselns war, dass sich das Videoportal mit der deutschen Verwertungs-Gesellschaft GEMA über die Verlängerung des Tantiemenvertrags nicht einig wird.


Ich möchte ja nicht den coolen typen raushängen, aber ich kann so ziemlich jedes Video, dass mir so grade einfällt, bei YouTube anschauen. Nur Jacko, hat sich bisher hinter einem roten Balken vor mir versteckt.



Das Erfolgsrezept

12 11 2007

Nun weiß ich, weshalb G*ogle so erfolgreich ist:
Der Grundbaustein dafür sind Leute wie ich, die schlicht und einfach zu faul sind, sich die wichtigsten Internetseiten in die Bookmarks zu speichern geschweige denn, sich die einfachsten URL’s zu merken, um dann alle 3 Minuten nach Seiten zu googlen, auf denen sie eigentlich fast täglich unterwegs sind.



Ach Google, du nervst … – Teil 1

21 05 2007

Manchmal wundere ich mich schon, über was für Suchbegriffe manch einer auf mein Blog schlittert. Noch gravierender sind jedoch die Begriffe an sich selbst. Google wird anscheinend nicht nur als Antwortgeber für alle Fragen des Lebens und die eine oder andere Aufmunterung genutzt, sondern auch leider, wie bekannt, zur Recherche von abstößigstem Material. Dabei meine ich nicht einmal die Nebenstraßen des Internets, sondern die Kanalisation im dreckigsten aller Stadtteile.
Die Begriffe sind als Bild gepostet, damit diese Seite hier bei den jeweiligen Suchbegriffen nicht noch mehr nach oben rangiert, sonst passiert sowas. Habe aber die leise Befürchtung, dass es schon reicht, das Bild so zu nennen, damit die Google Bildersuche sie findet. Naja, man kann nicht alles haben.

You can hide nothing on the Internet! big>

google_leben-wofuer.gif
Anscheinend, um Google zu benutzen und dann solche Fragen zu stellen.

google_leben-lohnt.gif
Wie wärs mit philosophy.google.com? Sowas wäre mal nützlich, um verzweifelten Menschen eine Anlaufstelle zu bieten. Den passenden Suchalgorithmus für die passende Antwort gibt es wahrscheinlich auch schon.
Die passende Kategorie im Blog hilft wahrscheinlich nur begrenzt.

google_sex-im-freien.gif
Sollte man sich im Winter warm anziehen.

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Du bist ekelhaft.

google_vergew-videos.gif
Hoffentlich trifft dich der Blitz.
Das mein ich ernst.

google_taube.gif
wtf o_0 ?!?

google_aussenseiter.gif
Tja, das ist scheisse. Tut mir leid, aber Onkel Google ist keine Frau.

google_staubsauger.gif
Hm, wie wärs mit dem Neuen von Dyson. Du weißt schon, die Werbung mit dem smarten grauhaarigen Staubsaugerfreak, der so
einen dämlichen Akzent drauf hat.

google_hinterkopf.gif
Hab ich manchmal auch. Kommt vom vielen Karatetraining in der Matrix. *tschaka!*
Geh zum Arzt.

google_leben-beschissen.gif
Du stellst Google solche Fragen?

google_jung.gif
Huuuuiii! Jemand sucht nach mir? =) *irony*

google_exfreundin.gif
Mist, die hab ich derletzt wohl weggeworfen! Was ist mit welchen von mir? *bäh*

Liebe Leut: Google ist nicht die Antwort auf alle
Fragen des Lebens.
Sicher gibt’s da noch lustigere Begriffe, hab Einträge solcher Art schon öfters mal über meinen Bildschirm flitzen gesehen.

Ach, und noch eine kleine Liebeserklärung an Akismet, das liebe Plugin, dass mir den Spam vom Hals hält.

Caught Spam



G**gle

6 02 2007

Hab ich es nicht schon vor einem halben Jahr erzählt?
Master Plan: The Movie zeigt anschaulich, was für eine Macht Google mittlerweile schon hat, und was für eine Gefahr das Informationsmonopol mit sich bringt. Selbst wenn man sich keineswegs für sowas interessiert, sollte man sich diesen Film zu Gemüte führen. Wenn auch nur die Hälfte der Aussagen des Videos wahr sein sollten, dann können wir uns warm anziehen. Da können mir die Marketing-Chefs dieser Firma noch soviel erzählen, ich glaube es nicht.
Der Krieg um die Informationen hat begonnen ist in vollem Gange.



Gedankenfetzen VIII

2 01 2007

Ich glaube die Wurzel allen menschlichen Übels gefunden zu haben.
Die Menschen verstehen sich einfach nicht. Oder sie denken sie verstehen einander, dabei tun sie es nicht. Sie sind taub und subjektiv, denken unlogisch und egoistisch.
Was kann man da nur tun?
Wenn man nur in den anderen hineinschauen könnte – Gedanken im Glas eben …

“Papi?”
“Ja mein Schatz?”
“Gibt es Engel?”
“Wenn du ganz fest daran glaubst, dann gibt es sie. Du bist ein Engelchen!”

“Die Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen.”
Alexandre Vinet, Die Freude

Keine Ahnung wie ich darauf komme, aber es scheint mir wichtig zu sein:
Menschen die der Abtreibung zustimmen, tun dies nur weil sie ihrer Ansicht nach das kleinere Übel wählen wollen.
Wer die Abtreibung als Mittel ansieht, das nach Belieben verwendet werden
kann wie jede normale Verhütung und nicht als Notlösung, der muss ein Unmensch sein.
Wir dürfen doch nicht Gott spielen!

Eine weitere Erkenntnis, die ich vor 2 Tagen gewonnen habe:

“Wenn sinnlose Informationen krank machen würden, dann wäre das Internet die Pest des 21. Jahrhunderts.”

Ist es das nicht schon?



Modern Times 2.0

29 12 2006

Selber auch am Bloggen und oft fraglich vor dem Rechner sitzend, was man denn nun darf und was nicht?
Dazu ein sehr interessantes Video von Lawrence Lessing, dem Erfinder der Creative-Commons Lizenzen.

Wie stolz werde ich selber später auf meine Jugend zurückblicken können, deren Zenit ich in den Pioniertagen des Web 2.0 und der Blogospähre verlebt habe.
Was wir in Zeiten der Verschmelzung des Internets mit der Kultur, des Mitmachinternets schlechthin, aus unserem Leben allerdings alles total unwissend von uns preisgeben, was wir vielleicht besser nicht hätten preisgeben sollen (ich tue es zum Beispiel gerade), das ist uns meist nicht bewusst.
Informationen sind die Atombombe des 21. Jahrhunderts. Ein interessantes Interview dazu mit Peter Glaser.



Spammail der Woche #2

23 04 2006

Es gibt heute mal wieder eine Spammail der Woche.

Betreff: Wichtig
Von: “Wichtig” wichtigfqwtr@t-online.de
An: Mich
Datum: 23.04.06 04:49:14

Hallo,

mein alter Freund. Wie geht’s es dir ? Ich hoffe gut. Wir haben uns
schon lange nicht mehr gesehen. Das ist Schade. Es ist viel Zeit
vergangen seid unserer Schulzeit. Aber ich hab dich nicht vergessen.

Vielleicht können wir uns ja mal wieder treffen ? Das wäre echt schön.

Ich bin oft im Online Pokerraum von PlayStarPoker.com. Da kann man
kostenlos gegen andere Spieler Poker spielen. Macht echt Spaß.

Hast du nicht mal Lust eine Partie Poker gegen mich zuspielen und
etwas zu chatten ?

Du findest mich unter folgenden Benutzer Namen: Mark478

Hier kannst du die Poker Software kostenlos downloaden:

[Link censored]

Es ist ganz einfach
und macht viel Spaß.

Schöne grüße

Dein alter Schulfreund :-)

Da sag ich dazu: Ein dickes F und ein kleines u!
Mir tun nur die Leute leid, die darauf auch noch reinfallen, weil sie sich mit der Materie Internet einfach nicht auskennen, oder einfach nur gutgläubig sind. Das ist Vertrauensmissbrauch an Internetnutzern!

Leider bekomme ich immer weniger Spammails – nur noch ein Drittel von der Menge vor einem halben Jahr. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch irgendwie fehlen sie mit doch.

Ich wusste gar nicht mehr wie erlösend und entspannend eine Runde Joggen sein kann.
Auch wenn ich unangenehm erfahren musste, dass meine Kondition nicht auf deinem niveau sich aufhält, auf dem sie sein sollte, war es richtig angenehm.
Derweil habe ich von meinem alten Kumpel Fabi R. wieder einen sehr tiefsinnigen Satz zugeschickt bekommen.

>Das Leben ist eine Krankheit, die durch Geschlechtsverkehr übertragen wird und immer tödlich endet.
Ursprung noch unbekannt

Super Sache – mehr Pessimismus hat in den Satz auch nicht mehr reingepasst.

Liedtipp: In Flames – Only For The Weak

Adios



Spammail der Woche #1

6 01 2006

Schweinerei zum Feiertag!

Betreff: Sie sind noch unrasiert
Von: “Online Friseur”
An: Mich
Datum: 04.01.06 01:02:16

Total behaart und staendig geil!
Ein wahrer Urwald wuchert zwischen den Beinen der
sueSSen Girls und sie geben Dir nur zu gern Einblicke
auf und in ihre feuchten, unrasierten P****.

Darf ich mich mal dezent dazu äußern?
Ich bekomme jeden Tag im Schnitt über 20 Spammails, die in meinem “Unerwünscht”-Ordner bei web.de landen. Schön und gut, das Problem ist nur, dass ich bei web.de maximal nur 400 e-mails in meinem gesamten Postfach haben darf. Da stellt sich aber das Problem, dass die Spammails sich nur jede Woche einmal automatisch leeren. Nach Adam Riese: 7 x 20 Mails = 140 Mails
400 -140 = 260 Mails. Und so kommt es eben vor,
dass das Postfach keine Mails mehr frisst und wichtige Nachrichten im Nirvana verschwinden und nie ihr Ziel erreichen. :|

Ich geb’s auf…

Salut!

UPDATE:
Habe die Einstellung gefunden. Jetzt löscht’s nach 3 Tagen! MUHA!