Was eine Lebensweisheit!

28 03 2006

“Man muss gut überlegen, was man will. Es könnte passieren, dass man es bekommt.”
Meat Loaf
amerikanischer Musiker

Ich war heute richtig froh darüber, dass mir zum Geburtstag gratuliert wurde. Wenn man selbst anderen gratuliert, kommt einem das nie so wirklich intensiv vor, doch wenn einem selbst gratuliert wird, dann merkt man erst wie gut man sich danach fühlen kann.
Also bin ich froh darüber, das bekommen zu haben, was ich wollte.

Ich falle bald wieder in ein kreatives Loch, sagt mir meine momentane Kreativität.
Jetzt geht’s erst mal zum Friseur.

Liedtipp: ATB – Summer Rain
(erinnert so schrecklich an einen lauwarmen Sommerregen, mitten auf einer großen Waldlichtung und einer Sonne die sich hinter den Wolken versteckt … :) )

r



I like to DANCE!

28 03 2006

OH
:O->-<

YEAH
:D -|-<

Shake THAT!
:P -{-<

(Diese neue Rubrik “just for the moment”, befasst sich mit meist sehr sinnlosen Gedankenblitzen, deren eine weitere Ausführung es nicht bedarf.)



Unterschätzt: Goethe

27 03 2006

Eigentlich ist “Die Leiden des jungen Werther” von J. W. v. Goethe ein unter Schülern ziemlich verhasster Roman, was unter anderem auch an den extrem langen verworrenen Sätzen und am blumigen Schreibstil liegt.
Als ich vor einem Jahr mal aus reinem Interesse reingelesen habe, habe ich schon die ersten 2 Seiten nicht verstanden. Mit etwas Vorwissen aus dem Deutschunterricht, und dem Willen, aus diesem Buch eine Essenz zu ziehen, geht es allerdings wunderbar.

Das prima Wetter heute macht mich mehr als gut gelaunt, wenn auch diese gute Laune etwas durch eigen verschuldete Müdigkeit getrübt wird. Eins ist sicher, der Sommer der fiese Fettsack haut jetzt nicht mehr ab! Ansonsten zwinge ich ihn mit blutigen Opferritualen (Barbecue & Bier) zur Rückkehr!

Wie sich der nacherige
Sportunterricht im Freien auf meine Laune auswirken wird, ist noch zu überlegen.
Man sollte nicht gleich alles in den Boden reden.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein kleines Grundstück zu kaufen. 200 MB dürften reichen, und natürlich noch eine Adresse dazu. Es sollte gut gelegen sein, am besten mit einem großen Kornfeld vor der Zufahrt und 24/7 Sonne. Zum Glück kann man das online selbst bestimmen. :D

Liedtipp: Dire Straits – Money For Nothing
(mit dem fettesten abgefahrensten Gitarrensolo am Anfang des Lieds! :) )

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Sprüche 22, 1-10

24 03 2006

Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten
1 Ein guter Ruf ist besser als großer Reichtum; Liebenswürdigkeit hilft weiter als Silber und Gold. 2 Reiche und Arme leben nebeneinander, sie alle hat der Herr geschaffen. 3 Ein Mensch mit Erfahrung sieht das Unglück kommen und bringt sich in Sicherheit; die Unerfahrenen laufen mitten hinein und müssen es büßen. 4 Wer bescheiden ist und den Herrn ernst nimmt, findet Reichtum, Ansehen und ein erfülltes Leben. 5 Der Weg falscher Menschen ist voller Dornen und Schlingen; wer sein Leben liebt, meidet ihn. 6 Bring einem Kind am Anfang seines Lebens gute Gewohnheiten bei, es wird sie auch im Alter nicht vergessen. 7 Der Reiche hat die Armen in seiner Gewalt; wer Geld leihen muss, wird zum Sklaven seines Gläubigers. 8 Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten; dann kann er seinen Mutwillen an niemand mehr auslassen. 9 Einem
gütigen Menschen wünscht man Gutes, weil er sein Brot mit den Armen teilt. 10 EVertreibe den hochmütigen Spötter und der Zank hört auf, Streit und Beschimpfung sind zu Ende.

Jeder wünscht sich viel Geld und Reichtum, sei er noch so selbstlos.
Doch was bringt ein randvolles Konto, wenn die Leute mit vorgehaltener Hand über einen tuscheln und das wahre Leben an dir vorbeigeht?
Nicht abheben, sondern auf beiden Füßen bleiben – Freunde und Fremde trotz allem finanziellen Vorteil respektvoll behandeln anstatt sie in die Pfanne zu hauen – das ist der Schlüssel!
Denn wie in Vers 2 gesagt wird: Reiche und Arme leben nebeneinander, sie alle hat der Herr geschaffen.
Wir müssen uns klar machen: Auch ein Sozialhilfeempfänger wird von Gott geliebt.
So können wir aus Vers 4 gleich die nächste Lehre ziehen: Wer bescheiden lebt findet Reichtum und Ansehen.
Weniger auf andere herabsehen und selbst helfen.

Vers 9 lautet: Einem gütigen Menschen wünscht man Gutes, weil er sein Brot mit Armen teilt.
Wenn das nicht mal eine direkte Aufforderung dazu ist, anderen Gutes zu tun und zu helfen wo man kann. Ich hab fast immer die Erfahrung gemacht, dass bei aller menschlicher Investition und Hilfe immer wieder was für uns selbst dabei herausspringt und zurück kommt.

Man merkt, dass dieses Bibelkapitel darauf abzielt, nicht den Fehler vieler Reicher zu machen, arrogant und übermütig zu werden.
Wen man sich nun denkt: “Ich und reich? Mein Gehalt reicht mir nicht mal mehr für diesen Monat!” – dann sollte man an die Millionen von Straßenkindern und Obdachlosen denken.
Reiche und Arme leben miteinander – diesen Satz sollte man auch das nächste mal nicht vergessen, wenn man sich arm fühlt. Denn Arm ist relativ, ärmer geht es immer und ich bin mir sicher, dass uns Gott hilft so unabhängig wie möglich vom Geld zu sein, wenn wir an ihn glauben und ihm
vertrauen.



Mathematisches Kunststück

24 03 2006

Es war eine dieser typischen Unterhaltungen, die ich auf meinem Weg in die Stadt gerade eben aufgeschnappt habe.

Person A: “Waaas 10 durch 4, alta?”
Person B: “Du bis’ so dumm, 10 durch 4 gibt 2, weil des da 2 mal reinpasst, du Vollidiot!”

Fragt sich nur, wer hier der Vollidepp ist… Ich meine auf diese 0,5 kommt es eigentlich auch nicht an. Ob 2 Promille oder 2,5 – wen juckt das schon. =)
Gehen wir mal ernsthaft an die Sache heran.
Dieses Fußvolk, welches mir vorhin also begegnet ist, war ungefähr zwischen 13 und 15 Jahren alt. Das bedeutet, man ist in der 8. oder 9. Klasse. Nehmen wir an sie besuchen eine Hauptschule. Selbst da sollte man in diesen Klassenstufen das Teilen von nicht ganzen Zahlen beherrschen – und selbst wenn sie aus unerfindlichen Gründen der Faulheit (oder Dummheit) immer noch die Grundschule besuchen: Dort lernt man
spätestens in der 3. Klasse, dass 10 geteilt durch 4 als Ergebnis den “Wert” 2 Rest 2 hat.
Aber selbst dazu hat es nicht gereicht.
Und beim Zeugnisschnitt ausrechnen, ist das bei den Kerls sowieso egal, weil bei denen weder 2 noch 2,5 als Note anzunehmen ist.

Was soll’s, ich kann daran auch nichts ändern, denn Lehrer werde ich bestimmt nicht…

Liedtipp: R.E.M. – Shining Happy People

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Und wieder kleiner Designwechsel

23 03 2006

Zur Ladezeitoptimierung habe ich mir ein etwas schlankeres Layout geholt. Ich werde es wohl auch noch ein bisschen anpassen. Es sieht zwar etwas minimalitisch aus, so stellt wohl den Gegenpart zum Selbstbild meiner Persönlichkeit dar.

Demnächst werde ich auch die Rubriken etwas umstrukturieren und umbennen.

Dann möchte ich noch auf einen sehr eifrigen Mann hinweisen, der in seinen 72 Arbeitsjahren nicht ein einziges Mal wegen Krankheit gefehlt hat.

Liedtipp: Autopilot Off – The 12th Day

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Jetzt aber …

19 03 2006

Mit offenem Fenster und Straßengeräuschen ist es einfach viel angenehmer. Man kommt sich nicht so einsam vor in seinem Loch.
Das macht mich glücklich. Man kann die Nase aus dem Fenster strecken, ohne eine hässliche Frostbeule daran zu kriegen. Es riecht auch wieder schon ein bisschen wärmer. Ich glaube je wärmer es ist, desto besser kann die Nase riechen – bei mir ist das zumindest so. Mir gefällt das. Tief einatmen – wer weiß ob es der Frühling wirklich schon geschafft hat.

“Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt.”
Neon Genesis Evangelion
Japanischer Anime

Große Worte, und genau das, was mich schon immer beschäftigt. Wie nehmen andere alles wahr? Denken sie so ähnlich?

Jetzt stürze ich mich mal wieder in Physik und Französisch.
Zweiteres habe ich glücklicherweise bald los. :D

Liedtipp: Placebo – Drag
(Ihr neues Album “Meds” ist mehr als hörenswert!)

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Müde und ausgetrocknet

16 03 2006

So fühle ich mich grade. Dazu lustlos, mit dem Gefühl, dass selbst eine Spritzenladung Adrenalin mich nicht aufpeppen könnte. Ich habe im Moment auch nicht das Verlangen danach, von einem Engel geschnapppt zu werden und in ein tropisches Paradies geflogen zu werden.
Nein, kein “I want to go to RIU…”. Das typische Donnerstagsgefühl. Die Woche ist an diesem Tag schon so ausgetreten und eingeschaukelt, aber der Freitag lässt immer noch auf sich warten. Natürlich merke ich auch den für eine Schüler typischen Schlafentzug.

Es macht mir keinen Spass glücklich zu sein, wenn andere traurig sind.
Ich
16. März 2006

Wenn ich glücklich bin, sollen andere auch glücklich sein. Ist das Egoismus ? Ich weiß es nicht.
Vielleicht auch nur Mitleid oder guter Wille.

Ich fühl mch irgendwie als hätte man mir mein Gehirnareal rausgenommen, das für Gefühle zuständig ist und dafür einen grauen Staubknödel reingestopft. Anders kann ich das nicht beschreiben.

Hier noch was zum Auslachen.

Liedtipp: Hoobastank – Pieces

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Vorurteile und Egoismus

10 03 2006

“Egoistisch sind immer die anderen.”
Gerhard Kocher
aus “Vorsicht, Medizin!”

Unsere Welt beruht auf Vorurteilen, Geiz und der Überzeugung die eigene Meinung sei die Richtigeste, was ich nicht von meiner denke. Verschiedene Sichtweisen, falsche Meinungen, die sich nicht korrigieren lassen.
Grundlage dafür ist der menschliche Egoismus ohne den die meisten Menschen nicht überleben könnten. als erstes immer an sich selbst denken. Zwar nicht so, dass es die anderen mitbekommen, aber auch eine Wohltat rückt ins gute Licht.

Dinge die in unserer Welt fehlen oder an denen es mangelt:

  • Selbstlosigkeit
  • Gemäßigte Meinungen
  • Tiefgründiges Überdenken der eigenen Meinung
  • Selbstkritisierung des eigenen
    Verhaltens

Resümieren kann man solches Verhalten global als Liebe. Die Meisten verstehen dieses Wort total falsch. Es gibt Nächtenliebe, Leidenschaft, erotische Liebe. Doch kaum einer sieht dies differenziert an. Alles wird in eine Topf geschmissen. Das ist gut und alles andere ist böse – und vielleicht halte ich mich ja daran …
Doch ich glaube ist unserer Welt muss man mehr sehen können als GUT und BÖSE.
Spätestens seit es Farbfernsehen gibt, denken wir nicht mehr Schwarz-Weiß, aber manchmal könnte man es meinen.

Und jetzt zurück an die Arbeit.

Musiktipp: Nightwish – Dead Boy’s Poem

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Nicht allein

5 03 2006

Es ist mir unbegreiflich. Ich kann soviel aufräumen wie ich will, am nächsten Tag ist in meine Augen wieder alles unordentlich …
Wenn ihr sehen könntet, was für ein ungeduschtes schreckliches Monster da vor dem Rechner hockt, dass sich gerade den Kopf zerbricht, wie es den Tag am besten gestaltet.

Der Schnee hat mich wieder nachdenklich gemacht. Da bin ich anscheinend auch nicht der Einzige. ;)

Als ich gestern Nacht vom CVJM-Landestreffen auf dem Weg nach Hause war, bin ich einfach im Schnee stehen geblieben. Neben einer einer Straßenlampe, an der die riesigsten Eiszapfen hingen, die ich je gesehen habe. Um mich herum türmte sich der Schnee wie in einem Phantasieland. Die Zweige der Bäume werden so
unecht nach unten gedrückt – alles wirkte so friedlich. Da ich stehe, höre nichts mehr, auch nicht meine dumpfen Schritte im Pulverschnee. Ich bleibe einfach stehen und schaue zum Himmel. Ich spüre wie kleine Flocken auf meiner Haut landen und auf der Stelle zerschmelzen.
Stille. Angenehme Stille.
Und da bin ich mir sicher, ich bin nicht allein. So muss es im Himmel sein.

Liedtipp: Franz Ferdinand – Fade Together
(Die Melodie ist einfach eine der geilsten die ich je gehört habe! :D )

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