Do Uskoro / Bis Bald

24 05 2006


PLASMAOXYD goes on HOLIDAY
back in in your life on 4th of June

(Aber weiß, vielleicht kann ich mich ja zu einem Internetcafé durchschlagen … ;P)

Liedtipp: Sum 41 – No Reason

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Ausgeschartetes Thema

23 05 2006

“Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.”
Antoine de Saint-Exupéry
französischer Schriftsteller und Pilot

So monumental, tiefschürfend und schlau der Satz sich anhört – ich hab irgendwie Bock auf was Fröhlicheres.
Zum Beispiel NICHT wie das …

Die ZEIT schreibt: Gentherapie – Versuch gelungen, Patient tot

Heilen mit Genen ist machbar. Ein 28-jähriger Patient starb dennoch. Während sich zwei der Behandelten, ein Schweizer Junge und ein junger erwachsener Deutscher, weiterhin guter Gesundheit erfreuen, starb der dritte Patient in einer Düsseldorfer Klinik, an einer nicht
beherrschbaren Blutvergiftung.

Scheint so als würde sich Gott nicht gerne ins Handwerk pfuschen lassen. Nein, ich bin nicht fanatisch, konservativ oder schadenfroh, aber einen Grund muss es wohl geben. Wer an der Programmierung von Menschen herumoperiert, wird schnell mit einer Fehlermeldung bestraft. Sicher lässt sich damit viel Heilen und Vebressern. Doch wie ich uns Menschen kenne, ist es vielleicht sogar besser, wenn wir das nur soweit können, wie es uns zur Zeit möglich ist.
Es gibt eben nicht nur aufrichtige Wissenschaftler und Ärzte die damit helfen wollen, sondern auch Fanatiker und Kriegstreiber, die damit ihr böses Spiel treiben könnten.

Liedtipp: Fettes Brot mit Finkenauer – Was in der Zeitung steht



Betrachtung der Menschheit – #4 – Tod und Unsinn

21 05 2006

Wenn wir Menschen uns am Ende alle gegenseitig erschlagen haben und die Welt total zertört ist, werden wir den Sinn unseres Lebens und unserer Existenz auf dieser Erde erkannt haben – doch was nutzt uns diese Erkenntnis dann noch?

Wozu hat der Mensch eigentlich den Wissenschaftszweig der Geschichte für sich entdeckt?
Da gibt es eigentlich nur 2 Gründe:

  1. Neugierde
    Wenn man schon nicht in die Zukunft schauen kann, schaut man eben in die Vergangenheit.
  2. Vermeidung von bisherigen Fehler
    Irgendwie scheint dieser Punkt nur Formsache zu sein. Schon nach dem ersten Völkermord durch Menschenhand, hätte doch klar sein müssen, das sowas letztendlich keine richtige Lösung ist.

Kriege, Diktaturen und umweltpolitische Fehler der Vergangenheit, werden höchstens verfilmt und dazu genutzt weitere Fehler zu machen, anstatt
sie zu vermeiden.
Es heisst zwar jedesmal: “So etwas darf nie wieder vorkommen. Bloß nicht!” *in die Kamera grins*
Das Kleingedruckte wird aber jedesmal schön mit schwarzem Filzstift übermalt.

Anderen sind die Fehler der Vergangenheit so oder so total wurst. Deren Denken baut sowieso darauf auf, dass das Scheitern eines bestimmten Mittels nicht am Mittel liegt, sondern an der Durchführung durch ein System, das anders denkt oder welches der Freiheit und den Menschenrechten als oberste Direktive folgt.

Schaut man sich die Chinesen an.
“Jede Familie soll in naher Zukunft ein Auto besitzen. Wird schon gut gehen. Katalysatoren brauchen wir auch nicht.
Schadstoffe kann man einfach ins Meer kippen, das macht dem nichts, ist doch sowieso so groß.”

Wann werden wir endlich soweit sein, dass allen klar ist, dass kein Mensch von den natürlichen Folgen der Dummheit verschont bleibt?

Liedtipp: In Flames – Versus Terminus



Kritisches Stadium

20 05 2006

Momentane Zeit und Motivationsschwierigkeiten lassen Kritik am Leben und dem Rest der Menschheit nicht zu.

Gestern mal den Da Vinci Code angeschaut. Ich weiß nicht was alle Kritiker haben. Kritik wird wohl immer wörtlicher genommen. So schlecht ist der Film doch überhaupt nicht. Mir hat er gefallen. Da können noch soviele Kritiker rumkritisieren. Die sind anscheinend der Meinung, dass alle Zuschauer nebenher Listen und Aufschriebe führen, um im nachhinein den Film wegen 2 Kamerawacklern oder tröpfelnden Dialogen in Grund und Boden zu stampfen.

Die tun so, als hätten die die Fehler mit Absicht gemacht.

Ich mag alle Kritiker – bis auf die Kritiker die nicht meiner Meinung sind.

Es kommt mir vor, als wären diee Ideen in meinem Kopf mit einem dicken fetten Korken
verschlossen.
Ich hoffe ich finde bald den Korkenzieher …

Liedtipp: Blank & Jones – Catch



Der Countdown läuft …

16 05 2006

Am Freitag die letzte Arbeit in Französisch in meinem ganzen Leben, YES !!!111einseinself
En vendredi je ecrirai mon interro francais tout dernier dans ma vie completé, OUIII !!!uneuneuneonze

(Das musste sein – zur Motivation, sonst krieg ich den Mist nicht gelernt … :P )



Betrachtung der Menschheit – #3 – Tod und Sinn

15 05 2006

Bevor wir Menschen anfangen den Sinn des Lebens zu suchen, sollten wir damit aufhören, solches täglich zu zerstören.

Ich bin froh darüber, nicht dem Zwang zu unterliegen, Menschen töten zu müssen.
Froh bin ich darüber, kein Soldat sein müssen oder Polizist.
Wenn man einen Menschen tötet, stirbt eine Seele. Es stirbt ein ganzes Bewusstsein, so wie es jeder von uns hat. Alle seine Erfahrungen, Gefühle und Gedanken gehen verloren.
Der Tod ist ohnehin schon nichts Schönes, warum muss man dann, nur um sich selbst oder einem blöden Zwang treu zu bleiben, einen Menschen töten?

Dann kommen wir zu dem Punkt, an dem man entscheiden muss, ob es sinnvoll war eine Tötung durchzuführen. War er Notwehr? War es unbeabsichtigt – ein Unfall? Oder war es einfach nur Unzurechnungsfähigkeit?

So abgebrüht man auch sein mag, vor dem Tod hat jeder Angst.
Wenn es keine Angst vor dem Verlust des Lebens ist, dann ist es die Ungewissheit die an jedem nagt. Vielleicht ist es aber auch der Neid auf die Menschen, die nach einem selbst weiter ihren Wünschen und Zielen auf dem Pfad der Lebenden folgen können.

Der Tod ist das typische Beispiel dafür, anstehende Dinge und Sorgen zu verdrängen. Ist er eingetreten, kann man sich darum so oder so nicht mehr kümmern.
Aus diesem Grund kommt der eigene Tod bei mir gar nicht auf die ToWorryAbout-Liste des Lebens.
Vielleicht sollten aber andere Dinge auf diese Liste, die man vor dem Ende des Lebens noch erledigen will.
Diese Liste ist nämlich gnadenlos.

Asche zu Asche Staub zu Staub, wir haben zu gehen, wenn wir zu gehen haben – nicht davor und nicht danach.

Liedtipp: Phil Collins – Another Day In Paradise



Komisches Buch

14 05 2006

Das Sakrileg von Dan Brown, kann einen ganz schön zum Nachdenken bringen.
Auch wenn die in seinem Buch vertreten Theorie sehr zusammengestückelt ist und so von keinem Wissenschaftler bestätigt, wird aufgezeigt, was für eine Macht einzelne Menschen auf das Christentum ausgeübt haben.
Es wird nicht nur an der Richtigkeit seines Buches gezweifelt – ich fand es auch etwas oberflächlich und eintönig, obwohl schon einige interessante Stellen gab, bei denen richtig Spannung aufkam.
Ich kann nicht verstehen wie ein Buch, dass ich eher im normalen bis guten Durchschnitt ansiedeln würde, so ein
Bestseller werden kann.
Mal sehen, wie die Verfilmung wird.

Liedtipp: Chevelle – Don’t Fake This



Arc de Triomphe

11 05 2006


Ich konnte es nicht fassen, als ich sah, dass dieses Buch bei uns im Altpapier lag …



Hat sich noch keiner gefragt …

9 05 2006

Hat sich noch keiner diese Fragen gestellt?

Warum trifft es eigentlich immer die Ärmsten am Härtesten?
Und warum geben die, die sowieso am wenigsten haben, immer am meisten ab?

Und da reden diese blöden Nihilsten davon, es gäbe keine Selbstlosigkeit …
Ich lebe in der Hoffnung das die Letzten die Ersten sein werden und die Ersten die Letzten – wobei es mir eigentlich wurst ist, ob die momentan Ersten später die Letzten sind oder nicht.



Schmetterling Glück

8 05 2006

“Das Glück ist ein Schmetterling: Jag ihm nach, und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.”
Anthony de Mello
indischer Jesuitenpriester

Optimistische Einstellung zum Leben.
Wenn dem Ratschlag alle folgen würden, bräuchten wir auf der Welt aber viele Stühle.
Nach einem anspruchsvollen Tag, liest man sich so ein Zitat gerne durch.
Ich stelle mir gerade vor wie der Kerl da hockt, mit einem Schmetterling auf der Schulter.
Bei mir sitzt nur gesundheitsfördernder Feinstaub auf der Schulter.
Früher musste man in den Wald gehen, dass sich einem was auf die Schulter gesetzt hat. Heute fallen einem da höchsten abgestorbene, von Pilzen und Schadstoffen zerfressene Äste auf die Birne.
Wer hätte
sich das gedacht …

Meine Einfallslosigkeit übetrifft heute mal wieder meinen Phantasieschwund, aber Nachdenken macht trotzdem Spaß.

Liedtipp: Red Hot Chili Peppers – Wet Sand