Dittsche

7 05 2006

Kennt ihr Dittsche?
Den arbeitslosen Schlucker vom WDR?

Ich bewundere den Charakter mit seinem hässlichen Morgenmanteln, der scheiss Frisur und dem Bier in der Hand, den Olli Dietrich jede Sendung improvisiert, für seine grenzenlose Naivität und Dickköpfigkeit.
B*LD-Zeitung und abstruse Theorien – das perfekte Medienopfer.

Gerade erzählt er, dass sich Axel Schulz ein neues Gehirn einbauen lassen hat, um seine Boxschäden zu kompensieren.
Und ich sage euch: Solche Menschen gibt es!
Dagegen muss etwas unternommen werden.

Liedtipp: Red Hot Chili Peppers – Charlie



Betrachtung der Menschheit – #2 – Frage und Antwort

5 05 2006

Es gibt keine Menschheit – es gibt nur einen Haufen Menschen, die ziellos durcheinander rennen.

Irgendwann ist es mal soweit: Eine große Katastrophe wird den ganzen Globus betreffen, vielleicht geht die Welt sogar unter.
Ein Meteoriteneinschlag, ein große Flutwelle, etwas in der Art.
Wir werden kläglich daran scheitern. Wir – das heisst die einzelnen Individuen homo sapiens, die diesen Planeten bevölkern.
Die ganzen formalen Bündnisse und Sympathien zwischen den Ländern werden weggewaschen werden, wie Dreck in der Badewanne, wenn jeder um sein eigenes Leben rennt.
Als Christ kann man sich jedoch in gewisser Weise auf die Apokalypse freuen. Schließlich ist dann dem ganzen schweinischen Treiben ein Ende gesetzt.
Täglich denke ich mir, meine Güte, vielleicht ist das nur Zufall. Und hat Gott uns wirklich so gemeint? Solche Idioten? Er muss
schon ganz erboßt sein über uns.

Wenn jemand meint darüber nachzudenken sei verschwendete Zeit, der hat Unrecht. Schließlich hat noch keiner eine wirkliche Antwort gefunden. Zahlen und wissenschaftliche Erkenntnisse haben Gültigkeit in der Welt, wie wir sie uns vorstellen.
Solange man noch keine Antwort hat, lohnt es sich darüber nachzudenken – wie bei jeder anderen Frage auch.

Für uns ist ein Baum ein Baum. Für ein Marsmännchen oder den bösen “Mann” vom anderen Universum ist es vielleicht nur ein Zellhaufen, wenn man davon ausgeht, dass das Marsmännchen sich dafür überhaupt interessiert, geschweige denn ob es überhaupt ein Bewusstsein hat.

Doch was ist ein Bewusstssein? Wir sagen uns: Wir haben ein Bewusstsein: Ich denke also bin ich. Aber vielleicht gibt es das gar nicht. Wir sind alle nur ein Zufall, alles nur Einbildung.

Vielleicht gibt es für diese Fragen aber auch einfach keine
Antwort.

Dass es auf Fragen Antworten geben muss, ist doch auch nur eine Erfindung des menschlichen Bewusstseins.

Liedtipp: Alan Parsons Project – Eye In The Sky



Verkaufsfernsehen

4 05 2006

Tjo, das is’ schon spassiger als Radl fahrn …
.. wer hat denn da das Kabel liegen lassen?
:D



Erkenntnisse

3 05 2006

Ich hasse es, wenn einem verwertbare Gedanken durch den Kopf fliegen, aber kein Papier zur Hand ist um diese damit einzufangen.

Entgegen allen Erkenntnissen die große Denker über uns Menschen herausgefunden haben und ihn damit zu einer berechenbare Kreatur degradiert haben, habe ich immer schon versucht, so menschlich wie möglich zu wirken.
Und sei es durch Egoismus, Selbstprofilierungsdrang oder auch durch Mitleid, dass Nietzsche zu einer Ausspielung der persönlichen Macht herabsetzt.

In unserer heutigen Zeit optimieren die Menschen ihr Leben immer kalkulierter. Sogar Musik auf dem Weg zur Arbeit ist nicht mehr wegzudenken, dank mp3-Abspielgerät, wo man früher doch entspannt und andächtig auf seinem Sofa dem Plattenspieler gelauscht hat.
Es wurde einfach viel zu viel nach gedacht.

Liedtipp: Steve Angelo – Voices (Eric Prydz
Remix)



Betrachtung der Menschheit – #1 – Schwarzes Gold

2 05 2006

Der Teufel pumpte das Erdöl an die Oberfläche dieser Welt, da ihm von vorne herein klar war, dass die Menschheit daran scheitern wird.

Hat das Erdöl irgendeinen wirklichen Fortschritt gebracht? Mit Fortschritt meine ich nicht Technologie oder Geld. Was haben wir gelernt?
Gar nichts.
Ich habe mal ein Zitat von einem amerikanischen Politiker um 1800 gelesen, in dem er ungefähr sagt, dass Erdöl nur eine schwarzbraune, schlammige und unnütze Masse sei. Damals war noch nicht klar, dass man mit dem Mist Energie erzeugen kann.
Hätte es bloß keiner herausgefunden und eine Alternative entdeckt. Und damit meine ich mit Sicherheit nicht die “supereffiziente, absolut sichere” Atomkraft.

Wir haben mit dem blödes Schleim nicht nur unseren eigenen Planeten kaputt gemacht, wir machen auch uns selbst damit kaputt.
Die großen Nationen der Erde streiten sich um einen braunen Rotz, der in
30 Jahren sowieso versiegt ist.
Die Führer dieser Länder wissen ganz genau, dass sie damit nur alles zerstören, doch trotzdem verschmieren sie sich damit weiter ihre weißen Federn.

Wo soll das noch enden?



Abstoßende Unmenschlichkeit

1 05 2006

Iran: 24-jährigem sollen Augen herausgerissen werden

Der Oberste Gerichtshof des Irans hat nun ein Urteil bestätigt, das gegen jede Menschenwürde verstößt. Laut diesem Urteil sollen dem jetzt 24-jährigen Vahid Abdollahi beide Augen herausgerissen werden.

Der ganze Bericht ist hier zu finden.
Thx @ Fabi R.

Meiner Meinung ist dieses Land namens Iran keine einzige Anstrengung, einer friedlichen Annäherung wert.
Ich glaube, jegliche Anstrengungen aller Organisation werden das Schicksal des Augenlichts dieses jungen Mannes nicht mehr retten können.
Wer sich nicht aufhalten lässt, waffenfähiges Plutonium anzureichern, der lässt sich auch bei der Vollstreckung dieses Urteils nicht aufhalten.

Irgendwie hege ich den insgeheimen Wunsch, dass
den Iranern ihre beschissenen Atomkraftwerke um die Ohren fliegen!

Obwohl der geographischen Ort Babylon’s an der Stelle Baghdad’s leigt, verdamme ich Teheran einfach auch mal dahin.
Babylon must BURN!

REMOVE!



Wer bin ich? – #2 – Ein schlechter Tag zum Sterben

1 05 2006

Mittlerweile hat sich eine kleine Raupe zu mir gesellt. Mir ist nicht klar, durch welche Öffnung sie in dieses schwarze Loch hereingekrochen sein muss.
Ich blicke das Tier an. Es weiß genauso wenig, wer “es selbst” ist, wie ich es von mir weiß.
Es riecht plötzlich moderig. Abgestandene Luft weht mir um die Nase.
Unter schrecklichen Schmerzen stehe ich auf und versuche ein paar Schritte zu gehen. Ich werde einfach laufen, in die Dunkelheit – irgendwann muss etwas kommen. Vielleicht eine Wand, eine Tür oder ich stürze in endlose Dunkelheit…
Plötzlich ertaste ich eine rauhe, schmierige Wand und stütze mich an einem öligen aus der Wand ragenden Geländer ab.
Endlich – wenigstens etwas.

Ich hangel mich entlang dem metallenen Geländer und spüre den Rost abblättern. Fast endlos kommt es mir vor. Total unerwartet knalle ich mit meinem ohnehin schon lädierten Kopf gegen etwas Hartes: eine Türe!
Ich fühle mich wie einem
schlechten Abenteuerspiel für eine Spielekonsole.

Komischerweise ist die Türe, deren Türgriff dem einer alten Kirche ähnelt, nicht verschlossen. Mir pocht vor Aufregung das Herz bis zum Hals, vor Ansgt und vor Glück.
Ich drücke den Türgriff nach unten … Mit einem entschlossenen Ruck reisse ich die Türe auf.
Ein unerträgliches Licht blendet mich und ich falle zu Boden und presse mir die Hände vor’s Gesicht.

Im nächsten Moment stelle ich mir die unerträgliche Frage, ob ich überhaupt wissen will, was mich da überhaupt so grell blendet.
Manchmal ist es doch besser nicht alles zu wissen – bisher hat es der Menschheit nur Verderben gebracht …

to be continued



Durch die Dunkelheit

1 05 2006

Als ich vorhin durch die Dunkelheit heimwärts gestapft bin, habe ich in Richtung Himmel geschaut.
Alle paar Meter hörte ich die Straßenlampen, die ihr orangenes Licht spendeten, leise vor sich hinsurren.
Trotz der kühlen Nacht spürte ich das heiße Blut durch meinen Körper strömen. Das Herz in meiner Brust schlägt, und obwohl es mit jedem Schlag dem Tod ein Stück näher kommt, ist es so ein schönes Gefühl, am Leben zu sein.
Ich fühle mich gerade, als würde ich alle Emotionen des Lebens auf einmal erleben.
Mir ist das erste Mal richtig bewusst geworden, wie dankbar ich Gott dafür bin, hier auf dieser Welt mein Leben leben zu können.

“Das Leben plant man nicht, das Leben passiert einfach.”
Bob Dylan
US-amerikanischer Poet, Songschreiber, Musiker, Schriftsteller,
Filmemacher und Schauspieler

Un der Kerl hat einfach recht.
Mich packt der Hunger. Mal sehen, was der Kühlschrank noch alles zu bieten hat …

Liedtipp: U2 – I Still haven’t found what I’m looking for

Gn8