Marschmusik

30 07 2006

“Musik kennt keine Grenzen. Vor allem Marschmusik.”
Michael Richter
deutscher Theologe

Schon ein bisschen zum Nachdenken, das Zitat, aber nicht zum drüber philosophieren. :)

Meine Güte, ich bin grade fast vom Stuhl gefallen als ich beim durchklicken durch mein Musikarchiv auf ein Lied von Farin Urlaub gestoßen bin. :D Das muss man einfach gehört haben! :P Aber hörts einfach selber an:

Liedtipp: Farin Urlaub – Am Strand

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Designwechsel die Dritte

27 07 2006

Es hat mich einfach in den Fingern gejuckt.
Möglicherweise wechsle ich auch in den nächsten Tagen wieder zurück, da ich an dem alten Theme schon sehr gehangen habe.
Das Blue Marinée Theme, so muss das für mich aussehen.
Natürlich werde ich noch ein wenig daran rumbasteln, denn einige Sachen stechen mir noch ins Auge.

Liedtipp: The Used – Take It Away

Update: Wie sollte es auch anders sein … Der beschissene Internet Explorer macht mal wieder Mucken und ist zu dumm die CSS richtig zu interpretieren! *schrei*
Update 2: Der scheiss IE hat gewonnen. Ich werd’ mir was anderes überlegen …



Wiedersehen, oder auch: Das Gegenteil vom Abschied

25 07 2006

Die Blumen riechen säuerlich und nicht so süß, wie man es von ihnen erwartet, doch in diesen Augenblicken ist dieser Geruch das Schönste auf der Welt.
Er blickt aus dem Fenster und sieht die Bäume und Felder vorbeiziehen, immer langsamer. Gebäude erscheinen. Bekannte Gebäude, Schilder, Straßen, bekannte Geräusche klingen durch das Abteil.
Sein Blut rauscht in den Ohren und sein Atem wird unregelmäßig. Er nestelt nervös mit den Fingern an den Blumenstengeln.
Plötzlich wird das Zugabteil wie ein Gefängis und stürzt auf ihn ein. Der Sitz scheint ihn so kurz vor dem Ziel festhalten zu wollen.
Laut quietschen die Räder, es rumpelt und ächzt, während seine Zunge immer schneller über die Lippen fährt.
Stillstand.

In seinem Leben gab es wohl kaum einen so kurzen Moment wie das Öffnen der Wagontüren, der ihm so ekelhaft lang erschien.
Die Türen sind geöffnet und ein lauer abendlicher Sommerwind kitzelt ihn an der
Nase.
Benommen springt er aus dem Wagon auf den Bahnsteig. Fester Boden, Orientierung?
Hastig und panisch schnellen seine Augen über die Gesichter der vorbeidrängenden Menschen. Wo? Wo nur? Torkelnd irrt er im Kreis umher. Nichts.
Erschöpft lehnt er sich gegen den Pfosten auf dem ein Schild mit dem Namen des Bahnhofs montiert ist.

Der Zug setzt sich wieder in Bewegung und nachdem der ohrenbetäubende Lärm in der Ferne verschwindet, blickt er traurig zu Boden. Falsche Freude war es und Enttäuschung die einzig logische Folge.

Wie einen Knüppel trifft es ihn als er wieder aufblickt. Ein lähmendes, unbeschreiblich schönes Gefühl der Euphorie macht sich in seinem Körper breit.
Am Ende des Bahnsteiges, so ganz verlassen neben dem schon geschlossenen Kiosk, erblickt er wunderschöne blaue Augen, aus welchen dicke Tränen kullern.

Er stolpert los und lässt seine Tasche fallen. Er beginnt zu rennen, wie sie. Er hört ein Schluchzen doch bemerkt das es nicht ihres ist,
sondern sein eigenes. Die warmen Freudentränen rinnen über seine Wangen und tropfen von seinem Bart. Ein Bart der Sehnsucht und der Schmerzen, durch welchen er so oft mit zittrigen Fingern in Stunden der Einsamkeit gestrichen hatte.

Als sie sich endlich um den Hals fallen, brechen sie Arm in Arm zusammen und beginnen hemmungslos zu weinen.
Ein befreiendes Gefühl durchströmt die beiden und macht sofort wieder lebendig, was auch Jahre und Monate nicht ganz haben töten können.

Liebe.



Politischer Aktivismus

23 07 2006


Toller Kerl! *IRONY* Die Frau, die gerade sehr ernst sein tolles Plakat betrachtet, hat dem sicher gleich eine geschallert … :P



Danke Akismet!

23 07 2006

Akismet hat Lob und Ehre vedient. Nein, das ist kein kleiner Pudel der täglich zur Hundemaniküre gebracht wird, es ist ein Spamschutz. Und zwar ist es wirklich ein richtig geiler Spamschutz.
Das Spamproblem stellt sich nicht nur bei dem persönlichen Online-Briefkasten, auch Blogs werden mit Spamcomments bombardiert.
Sogar Spammkommentare wie: “Oh, it seems you’ve been hit by spam” waren schon da.

Auf der Website von Akismet erschreckende Zahlen:
- 94% of all comments are spam
- 535,826 so far today
Für dieses Blog wurden seit der Installation bis heute schon 239 Spamkommentare identifiziert und ab ins Nirvana geschickt. *freu*

Nun steht schon seit länger als einem Monat Akismet seinen Mann (seinen Datenbankeintrag) und ärgert die bösen Spambots.
Toll! :)

nLiedtipp: Johnny Cash – Give My Love To Rose



Ein bisschen Frieden …

20 07 2006

Es ist wieder voll im Gange.
Tod, Zerstörung, Hass, Gnadenlosigkeit. Für uns so weit weg, doch das mindert nicht die Schmerzen von Kriegsopfern. Eine Rakete zerreisst und verbrennt immer gleich stark, egal wer das Ziel darstellt.
Das sind nicht irgendwelche Turbanmenschen und Rabbis die sich im Nahen Osten getötet werden: Es sind Familien, Kinder und alte Menschen.
Bei soviel Dummheit an der Spitze auf beiden Seiten, fehlen einem die Worte.
Die einen sind unheilbare Idioten und Fanatiker, die zu doof sind ihren Koran richtig zu interpretieren und deshalb alles ausrotten wollen, was ihnen nicht passt.
Die anderen wehren sich mit riesigen Rundumschlägen die noch mehr anheizen als zerstören und meist die Falschen treffen.

Liedtipp: Touch n Go – Would You



Der Vergleich hinkt

18 07 2006

Ich weiß ja nicht, wer auf die Idee gekommen ist, aber was ich heute in einer der Boulevardsendungen in einem unserer informativen Privatsender zu hören und sehen bekam, schockte mich schon sehr.
Ungefährer Wortlaut der Anmoderation des Beitrages:

U2 haben es gemacht und auch die Beatles. Sie spielten auf einem Hausdach mitten in der Stadt um ihr Musikvideo zu drehen, während die Fans zur Musik auf der Straße tanzten. Nun hat dieses Vorhaben auch eine deutsche Band gefasst: Tokio Hotel drehten heute Mittag in Berlin auf dem Dach eines alten Kinos das Video zu ihrer neuen Single.”

Wie bitte ?? Soll das etwa einen Vergleich zwischen Tokio Hotel und 2 der größten Bands der letzten 100 Jahre darstellen? Wer hätte sich das gedacht … ?
Sehen wir es mal de facto: Ein armes, allein gelassenes Schlagzeug mit einer spätpubertierenden, hässlichen Bohnenstange davor, samt ein paar
verblendeter Arschteenies, im Vergleich zu einer bombastischen Show von Bono und seinen Kollegen in L.A., die in die Geschichte einging – wer hat da wohl gewonnen, hm?

Ich sehe es noch vor mir: Hunderte ekeleregende Bill-Frisuren auf den Köpfen aller Möchtegern-Rocker die in die Kamera irgendwas von “Schraaiieeeh !!!” reinsabbern.
Auf einem gescheiten Konzert sind die Gründe für Ohnmachtsanfälle nicht hypernervöse Teenie-Herzen sondern allenfalls harter, erbarmungsloser Pogotanz.
Aber wer auf Lieder von “Tokio Hotel” Pogo tanzt, sollte sowieso angezeigt werden.
So, nun habe ich den Namen dieser schrecklichen Band oft genug geschrieben.



Der Schrank

18 07 2006

In unserer Schule findet man hinter unseren beschaulichen Schließfächern im ersten Bau den alten, immer noch genutzten Computerraum. Versteckt neben den Toiletten, wie eingebunkert. Vor diesem Raum steht ein mannshoher weißer Schrank mit einem braunen Streifen und dem Schriftzug “elektron” – achtziger Style.

Soweit ich zurück denken kann, steht dieser Schrank schon an dieser Stelle. Dieser Schrank passt sowas von nicht an diese Stelle, wie eine Nachttischkommode inmitten einer Sporthalle.
Ein Schloss versperrt mir das Öffnen seiner Türen, dabei bin ich so interessiert, was sich in diesem Schrank befindet. Was kann es wohl sein? Warum steht er mitten auf dem Gang und nicht in einem Raum, in welchem der Inhalt möglicherweise benötigt würde?
Ein vergessener Schrank. Vergessen und allein gelassen.
Einen Lichtblick hat er: Er wird wohl nie durch eines der schnittigen IKEA-Modelle, zum Beispiel “Björn” mit verschiebbaren
Fächern ersetzt werden, welches nach 4 Jahren immer noch nach Schreinerei stinkt.
Gebt der Moderne Contra !!

Liedtipp: Fatboy Slim – Praise You

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Update: Scheint heute ein guter Tag zu sein. Der MP3-Player spielt ohne nachzufragen gute Musik. :P



Frauenzeitschriften

12 07 2006

Wenn andere ihr Glück gefunden haben, will ich nicht zu denen gehören, die auf dessen Kosten ihren Selbstdarstellungs- und Profilierungsdrang ausleben.
Unzählige dämliche Kommentare von allen Seiten – wenn man diese Ernst nehmen würde, wäre man seines Lebens nicht mehr froh.
Am besten ist das in der Boulevardpresse zu beobachten. Die einzigsten Zeitungen, die hier noch freundlich und guten Willens sind, das sind die Frauenzeitschriften. Sie hacken nicht der Auflage wegen auf anderen herum, sondern bleiben einfach freundlich, wie immer.
Jetzt heißt es: Heul’ doch nicht gleich wegen so ein paar kleiner Sticheleien los. Tu’ ich auch nicht, aber trotzdem nerven sie mich, vorallem weil ich die Intention dahinter zwar vermute, aber nicht verstehe …

Liedtipp: The Used – Let It Bleed



Oho oh, ARSCHLOCH!

11 07 2006

Solche Politiker brauchen wir nicht!

Roberto Calderoli, Mitglied der rechtspopulistischen Partei “Lega Nord” in Italien, ließ verlauten, die italienische Mannschaft habe im WM-Finale gegen ein Team gewonnen, “das um der Ergebnisse willen die eigene Identität verloren hat, indem es Neger, Moslems und Kommunisten aufgestellt hat”.
Da wünsche ich mir grade, dass Zidane den Kerl doch mal besucht und bei ihm auch mal seine glänzende Glatze in die Rippen haut.

Liedtipp: Die Ärzte – Schrei Nach Liebe
diesem Song entstammt die Überschrift ;)