Blah blablah, blah …

20 10 2006

Dieser Bahnhof braucht kein Klo, dieser Bahnhof ist ein Klo.
Ein Scheißhaus mit Gleisanschluss.

Götz Alsmann
durch die weißgeflieste Gleisunterführung des Hauptbahnhof Münster gehend

Heute mal fett die Melancholie in der Ecke pfeffern und nen’ Haufen draufsetzen.
Dann stoße ich aber auf das Problem, dass mir nichts Gehaltvolles einfällt, dass ich bloggen kann .. *grübel*
(Und so ein Geschwätz von mir wie gerade füllt viel zu viele Einträge dieses Blogs.)

Die heutige Matheklausur lief erstaunlich gut, für einen wie mich mit Matheprüfungsaversion.

Kann mir eigentlich jemand erklären, warum ich jetzt, wo ich etwas Zeit übrig haben, auf manche Sachen keine Lust mehr habe, die ich ich motiviert erledigen wollte, als ich
keine Zeit für sie hatte? *narf*

Liedtipp: The best Metal-Band on this planet alias “Metallica” – It’s Electric

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Tolle Empfehlungen

17 10 2006
Gefunden auf: stefan-niggemeier.de

Für richtig tollen Humor empfehle ich unser aller Freund Toni Mahoni (nein, dass ist nicht der Vollassitoni …)

Liedtipp: Alanis Morissette – Ironic



16 10 2006

Liebe ist was Schönes. :)

Ich bin nicht mehr traurig und weine deshalb nicht mehr. Vielleicht bin ich aber auch so traurig, dass ich gar nicht mehr weinen kann …

Sowas kennt keine Worte.



Gedankenfetzen V

9 10 2006

Ein langweiliger Nachmittag. Wenig gearbeitet, viel rumgesessen, überlegt. In der Stadt war ich auch. Es ist echt überrrumpelnd wie sich das Stadtbild verändert. Neue Läden an jeder Ecke, neue Gebäude, Baustellen.
Solange ich noch nach Hause finde …

Man fühlt sich jeden Tag anders an. Das macht jeden Tag so einzigartig. Nie mehr wird man sich genau so fühlen wie schon einmal, schon alleine deswegen, weil wir uns dann an damals erinnern würde, und das Gefühl dieses Tages ganz stumpf werden ließe.

Schade, dass ich nicht fliegen kann. Flügel wären was Tolles. Ich hätte soviele Ziele die ich jetzt gerne anfliegen würde.

Ich muss dauernd an sie denken. Lese ich etwas, stelle ich mir dabei ihre Stimme vor, ihr wunderschönen Augen sind Bestandteil von dem geworden, was ich sehe.
So ist jeder Moment Glück und Sehnsucht zugleich.
Liebe ist was Schönes. :)

Liedtipp: AeroSmith – I Don’t Want
To Miss A Thing



Hallo Herr Winter

8 10 2006

Heute beginnt für mich der Winter. Ich spüre das. Nach dem Aufstehen war mein Zimmer in dieses kühle Licht getaucht und das Fenster war mit gefrorenem Tau bedeckt. Die Luft ist so kalt und klar.

Das böse alte Fräulein Herbst hat schon nichts mehr zu sagen. Sie sitzt nur noch auf ihrer morschen Holzbank und zählt die fallenden bunten Blätter. Das wird ihr nun aber langweilig, vorallem weil der unsympathische, hustende Herr Winter neben der Bank steht. Mit jedem Husten von Herrn Winter wird es kälter.
Fräulein Herbst ist doch eigentlich nicht so böse, denkt sie immer. Sie will die Menschen mit dem goldgelben Sonnenlicht und den rotorangenen Blättern doch nur begeistern.

Doch selbst die braunen Kastanien können nur noch die kleinen Kinder beeindrucken.
Deshalb steht sie jetzt auf, nimmt ihren knorrigen Eichenstock, rückt ihr Kopftuch zurecht und läuft mit ihrem krummen Kreuz langsam den Weg in Richtung des Waldes und
verschwindet zwischen den dunklen Bäumen im Nichts.

Dann ist sie fort.



Reisen und Abenteuer auf Kanal 7

8 10 2006

Er setzte sich auf das Sofa, schenkte sich einen Scotch ein und begann eine seiner Geschichten zu erzählen …

Nun, ich kannte diesen Mann schon lange und er kannte mich seit meinen Kindheitstagen. Er wurde zunehmend schwächer, und mit 70 Jahren bewegte er sich kaum noch aus seiner Wohnung. Meine Besuche nahmen ab, denn ich entdeckte in diesem Alter den Spaß am Feiern und am anderen Geschlecht.
Ich lief noch öfters an seinem kleinen Haus mit dem großen Garten vorbei und bekam jedes mal ein schlechtes Gewissen, aber brachte es doch nicht über das Herz bei ihm zu klingeln und einfach nur mit ihm zu reden.
Jedesmal wenn ich vorbeiging, sah ich seinen Hinterkopf am Fenster und das Flimmern das Fernsehers, das jeden Abend und jede Nacht den schwarzen Asphalt erhellte.
Der Garten wurde immer ungepflegter und die Buddhastatuen und fremdländischen Skulpturen setzten Moos an.
Verwunderlich wirkte dies auf mich, so hatte er
doch zu früheren Zeiten seine Mitbringsel immer gehegt und gepflegt.

Es kam so, dass ich zu jeder erdenklichen Uhrzeit, zu der ich an seinem Haus vorbeilief, das Flimmern seines Fernsehers erkennen konnte.
Sein Hinterkopf warf einen riesigen Schatten auf den Gehweg. Er saß wohl tagtäglich in seinem Lieblingssessel am Fenster und schaute Fern. Vielleicht die Reisesendungen von denen er immer so geschwärmt hatte.

Am Morgen eines nebligen Dienstages war aber alles anders wie sonst. Als ich am Haus vorbeischritt stand ein großer langer schwarzer Wagen vor der Tür, daneben die alte Frau Lieblich mit ihrem Damenrad.
“Ach, junger Mann. Es ist kaum zu glauben. Sie haben ihn gefunden, weil die Nachbarn durch die Fliegen und den Gestank auf ihn aufmerksam geworden sind.” Verwirrt schob sie ihr Rad weiter den Gehweg entlang.

Sie mussten ihn aus seinem Sessel herausschneiden, so schlimm war es schon. Der Kühlschrank glich einem Zoo. Doch der Rest der Wohnung hatte sich nicht verändert,
nur eine dünne Staubschicht hatte sich auf alles gelegt und bedeckte die ganze Wohnung wie der erste Schnee im Winter die Landschaft.

Später erfuhr ich, dass in seinem Fernseher Kanal 7 lief. Der Reisekanal von dem er immer so geschwärmt hatte.
Einsam hatten seine toten Augen ein knappes Jahr auf die Mattscheibe gestarrt, hinter der sich die ganzen Orte verbargen, die er noch so gerne besuchen wollte.

Vielleicht hätte er es so gewollt.



Beam me up, Scotty!

7 10 2006

Space – the final frontier.
These are the voyages of the starship Enterprise.
It’s continuing mission to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations
… to boldly go where no one has gone before!

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Schreibblockade

6 10 2006

Schreibblockade



Flickr

4 10 2006

Diese Glühlampe brennt nun schon seit mehr als 105(!) Jahren. Ein rischtischa Dauerbrenner!

Ich habe mich nun auch entschieden, mich mal bei Flickr anzumelden.
Jetzt gibts mich Schönling auch noch dort zu bestaunen oder zum auslachen.
Seine Freizeit die man eigentlich gar nicht hat, muss man ja irgendwie mit ziellosem Knipsen und nutzloser Fotomontage totschlagen.
:)