Betrachtung der Menschheit – #4 – Tod und Unsinn

21 05 2006

Wenn wir Menschen uns am Ende alle gegenseitig erschlagen haben und die Welt total zertört ist, werden wir den Sinn unseres Lebens und unserer Existenz auf dieser Erde erkannt haben – doch was nutzt uns diese Erkenntnis dann noch?

Wozu hat der Mensch eigentlich den Wissenschaftszweig der Geschichte für sich entdeckt?
Da gibt es eigentlich nur 2 Gründe:

  1. Neugierde
    Wenn man schon nicht in die Zukunft schauen kann, schaut man eben in die Vergangenheit.
  2. Vermeidung von bisherigen Fehler
    Irgendwie scheint dieser Punkt nur Formsache zu sein. Schon nach dem ersten Völkermord durch Menschenhand, hätte doch klar sein müssen, das sowas letztendlich keine richtige Lösung ist.

Kriege, Diktaturen und umweltpolitische Fehler der Vergangenheit, werden höchstens verfilmt und dazu genutzt weitere Fehler zu machen, anstatt
sie zu vermeiden.
Es heisst zwar jedesmal: “So etwas darf nie wieder vorkommen. Bloß nicht!” *in die Kamera grins*
Das Kleingedruckte wird aber jedesmal schön mit schwarzem Filzstift übermalt.

Anderen sind die Fehler der Vergangenheit so oder so total wurst. Deren Denken baut sowieso darauf auf, dass das Scheitern eines bestimmten Mittels nicht am Mittel liegt, sondern an der Durchführung durch ein System, das anders denkt oder welches der Freiheit und den Menschenrechten als oberste Direktive folgt.

Schaut man sich die Chinesen an.
“Jede Familie soll in naher Zukunft ein Auto besitzen. Wird schon gut gehen. Katalysatoren brauchen wir auch nicht.
Schadstoffe kann man einfach ins Meer kippen, das macht dem nichts, ist doch sowieso so groß.”

Wann werden wir endlich soweit sein, dass allen klar ist, dass kein Mensch von den natürlichen Folgen der Dummheit verschont bleibt?

Liedtipp: In Flames – Versus Terminus


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