Brief von Paulus an die Römer 1, 18-25

8 06 2006

Die Gottlosigkeit der Heiden
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der
Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, 25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

Ich frage mich oft, was in den Köpfen von Menschen vorgeht, die Gott und Glaube total ablehnend gegenüberstehen.
Da gibt es Leute, denen wurde so oft eine Chance gegeben, die aber damit trotzdem nichts anfangen wollen.
Ich ertappe mich manchmal dabei, dass es mich ganz rasend macht, wenn andere mich nur für einen Schwachsinnigen halten, wenn man vom Glauben erzählt.

Bei manchen verstehe ich, dass sie von Gott nichts wissen wollen. Zum Beispiel Menschen, denen großes Unglück widerfahren ist und die sich von Gott alleine gelassen fühlen. Das ist dann wirklich keine gute Vorraussetzung. Trotzdem bleibt
keiner ohne Angebot.

Aber es gibt auch Leute, denen fehlt es an gar nichts. Solche leben in Saus und Braus und verschwenden keinen müden Gedanken an ihre „Nächsten“ – an ihre Mitmenschen.
Und auf den Gedanken, dem Schöpfer dieses ganzen zu Danken, kommen sie erst recht nicht, obwohl ihnen so oft die Freundschaft zu Jesus, Gottes Sohn angeboten wurde.

Aus diesem Grund hat man früher manchen störrische Herrscher noch auf dem Totenbett getauft, wenn er sich nicht mehr dagegen wehren konnten, damit er sein ewiges Leben erlangt.
Doch so einfach geht es nicht. Für das ewige Leben gibt es kein Formular zum Ausfüllen und abschicken. Das muss von Herzen kommen.
Nicht die Menge guter Taten die wir auf der Welt tun zählt später, sondern das man aufrichtig und mit Liebe seinen Glauben gelebt hat und nie aufgegeben hat.


Ich würde gerne ...

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