Sprüche 3, 27-35

15 01 2006

Ermahnung zum Wohltun und zur Friedfertigkeit
27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben -, wenn du es doch hast. 29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen, 32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.

Um andere vom Glauben überzeugen zu
können, reicht es nicht nur Bibelstellen zu zitieren.
Man muss auch versuchen so zu leben und mit seinen Mitmenschen umzugehen wie die Bibel es vorschreibt. Schließlich hat das ja seinen Sinn, denn gerade die Sachverhalte aus dem Text verhindern soziale Konflikte im Familiem und Bekanntenkreis, wenn man danach lebt.
„Schmiede keine bösen Pläne gegen deinen Nachbarn“ – mit Nachbarn sind alle unsere Nächsten gemeint.

Aber man muss aufpassen sich durch solches Verhalten nicht selbst auf die Schulter zu klopfen und über andere zu stellen, weil solch ein Verhalen wiederrum sehr abschreckend wirkt, wie das in Vers 34 und 35 gut beschrieben wird.
„Die überheblichen Spötter trifft sein Spott; aber denen, die gering von sich denken, wendet er seine Liebe zu. Weise kommen zu Ehren, aber Narren ernten nichts als Schande.“

In 27 steht wie man sich gegenüber seiner Mitmenschen verhalten soll, wenn diese Hilfe brauchen.
„Wenn ein Mitmensch Hilfe
braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht, es zu tun. Und wenn du ihm sofort helfen kannst, dann sage nicht, er soll morgen wiederkommen.“
Das ist mitunter nicht immer leicht und man muss damit rechnen auch ausgenutzt zu werden, doch es lohnt sich.

Mir fällt sehr oft auf, dass Christen besser mit ihren Mitmenschen auskommen wie andere. Und wenn das anderen auch auffällt und sie das als etwas Positives sehen, überzeugt das mit Sicherheit mehr von Gott, wie ein intensiver Streit über biblische Sachverhalte.

Diesen Teil halte für sehr wichtig, denn wenn man die Ratschläge aus diesem Bibeltext befolgt, kann man sich nicht nur bei Freunden beliebt machen, sondern auch bei Feinden.


Ich würde gerne ...

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