That’s the way it goes

5 02 2007

Immer der gleiche Stress, immer die gleichen Probleme, und am Ende wird immer alles gut, so war es zumindest bisher, aber wer sagt, dass diesmal auch wieder alles in Butter wird? Die Zukunft ist noch nicht gelebt – lobe den Tage vor dem Abend nicht.
Der jenige der über den dümmsten Zufall stolpert, dass kann immer noch ich werden, nichts ist ausgeschlossen.

Selbstmitleid ist die beste Medizin für einsame Herzen.

Der Mensch an der Ampel neben dir nimmt diese Welt gerade vielleicht so ganz anders wahr, wie du es dir gar nicht vorstellen kannst. Vielleicht wie du von einem Jahr, vielleicht aber auch so, wie du es nie fühlen wirst, oder nie fühlen willst, oder eben nie im Leben dir ausmalen könntest.
Es gibt keine menschliche Einheit, jeder lebt für sich. Gemeinschaften sind nur Lug und Trug, außer sie sind klein und fein.


Ich würde gerne ...

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9 Antworten to “That’s the way it goes”

6 02 2007
Malek Nosghu (15:12:31) :

Wie definierst Du “Gemeinschaft”?

6 02 2007
plasmaoxyd (17:36:56) :

“Die Deutschen”
“Die Jugend”
“Die Schüler”
“Die Menschen”

11 02 2007
Malek Nosghu (11:19:09) :

Nun ja – dann würde ich sagen: Gemeinschaft ist, was man daraus macht.
Es ist vielleicht verlogen und geheuchelt, in der heutigen Zeit von einer gelebten Gemeinschaft der Menschen zu sprechen, grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass es sehr wohl das Potential zu einer so gearteten Gemeinschaft gibt – kurz: eine Gemeinschaft der Menschen ist m.E. zumindest latent vorhanden. ;) Und ich glaube auch, dass nur die wenigsten sich bewusst gegen eine solche Gemeinschaft entscheiden.
alles Liebe.

11 02 2007
Malek Nosghu (11:20:28) :

PS: Vielleicht liegt die Gemeinsamkeit gerade in diesem “jeder für sich”?

11 02 2007
Malek Nosghu (11:21:16) :

PPS: Gem-Einsamkeit ;)

11 02 2007
plasmaoxyd (11:56:13) :

Die Sache ist halt, dass man nie weiß, was die anderen wirklich denken.
Sich bewusst gegen jede Art von Gemeinschaft zu entscheiden, ginge gegen normalerweise grundlegende Verhaltensstrukturen des Menschen. Wer überleben will, sucht sich ein Rudel … ;)
Gem-Einsamkeit, hehe, da könnte echt was dran sein. ^^

11 02 2007
Malek Nosghu (21:51:03) :

Die Sache habe ich ja verstanden. – Geht es aber wirklich um das landläufige *Wissen*? Muss ich *wissen*, was die anderen “tatsächlich” oder noch schlimmer ausgedrückt “wirklich” denken? (Worin unterscheidet sich eine Tatsache von Gedachtem?)
Dieses Projekt “W.” scheitert ja schon an den Voraussetzungen: Bewusstsein ist immer Bewusstsein *von etwas*, geht von einem Subjekt aus und ist mit den ganz spezifischen Möglichkeiten, welche der jeweilige “Standort” bietet, untrennbar (ich kenne noch kein Bewusstsein, das ohne Körper zurechtkommt) verkettet, womit es, und mit ihm alles, was daraus entspringt – auch das Wissen -, also unumgänglich zur Subjektivität “verdammt” ist. “Wissen” sagt demnach auch vielmehr über den “Wissenden” selbst, als über das “Ge-” bzw. “Bewusste” aus. (“ich *beweiß* etwas”, so ähnlich wie: “ich bemale
etwas” ;)
Um nun jedoch nicht als Egomane oder absolut relativistisch eingestuft zu werden, bedarf es eines gewichtigen Details: Ich persönlich glaube durchaus an Wahrheits- und Wirklichkeitserfahrung “im Außen” (außerhalb des Subjekts) mittels Annäherungen. (die Differenzialrechnung lässt grüßen!) Ungeachtet dessen denke ich jedoch, dass unsere “Hauptaufgabe” darin besteht, eben nicht die Welten anderer zu erkunden, sondern im Erfahren seinerselbst. Und wer mehr über sich selbst erfährt, erfährt zugleich mehr über die Welt. Über “das Außen”.
…das Ganze ist natürlich, aus der Natur der Sache heraus, sehr persönlich, eine Sache der Perspektive. Nun ja -
Zum Schluss würde ich, vielleicht zur besseren Verständlichkeit, eine Vorstellung vorstellen, die mir gerade naheliegend schien (und mir als einzige in der kurzen Zeit einfiel): Man stelle sich eine Art “kosmisches Bewusstsein” vor, jeder Mensch sei ein Teil dieses Bewusstsein, wiederum teilbar in unzählige miteinander verknüpfte
und einander beeinflussende Bewusstseinsinhalte…So, wie die Welt aus Molekülen besteht (natürlich gehe ich hier wiederum lediglich von der Beschränktheit des von Menschen (bisher) geglaubten Wissens aus), diese Molküle aus Atomen bestehen, diese aus Protonen und Elektronen usw…Vielleicht gibt es Moleküle, Atome, Protonen usw. nur, weil unser Verstand nur mit diesem Muster der ewigen Teilbarkeit funktioniert?

Es kann sein, dass ich jetzt um den Kern, um den es mir ging, nur herumgeschrieben habe, aber vielleicht gelingt es Dir ja, zu *erahnen*, wovon ich spreche: “mein” Gedachtes.

11 02 2007
Malek Nosghu (22:01:04) :

PS2: Sollten wir alle Teil eines “kosmischen Bewusstseins” sein, ist ein totale Losgelöstheit von allen anderen (Menschen bzw.) Bewusstseinsinhalten beinahe ausgeschlossen, demnach sollte es also doch bis zu einem gewissen Grade möglich sein, andere zu “bewissen”.
Könnten wir nichts übereinander wissen, ließe sich so einiges nur schwer erklären.

11 02 2007
Malek Nosghu (22:14:36) :

PPS2: Und manchmal weiß man nicht mal selbst genau was man nun denkt! :D Drum kann es manchmal auch gut sein, wenn jemand anderer – von dem wir zu wissen glauben, er wüsste nicht was wir denken – uns mit seinen Sichtweisen be-denkt: vielleicht hat genau dieser jemand das fehlende Puzzleteil zur “Vervollständigung” unserer Gedanken.

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