Darüber kann man reden

27 02 2007

Wenn man heute Abend wieder satt und gesund ins Bett geht, sollte man gerade ein schlechtes Gewissen haben, nichts dafür getan zu haben, dass es anderen Menschen auch so gut geht wie einem selbst. Vor einiger Zeit habe ich nie verstehen können, wieso Menschen gegen Krieg demonstrieren. Es war doch die unumgängliche logische Alternative, so wurde mir eingetrichtert, und so erklärte ich mir das auch. Dann habe ich den Fernseher ausgelassen und selbst darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Krieg weder die zweitbeste noch die letzte, sondern gar keine Lösung ist.
Es ist immer so einfach darüber zu reden und zu diskutieren. Und darüber zu schreiben.
Was verändern wir damit?


Ich würde gerne ...

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6 Antworten to “Darüber kann man reden”

27 02 2007
curieuse (18:53:10) :

Krieg ist zwar keine Lösung, aber notwendig in gewissen Situationen. Und früher mehr als heute. Deswegen gibt es wohl heute auch weniger Krieg. Außerdem muss man ja bedenken, dass es nicht nur die nennenswerten Kriege sind, sondern auch die kleinen Kriege auf der Welt. Die beachtet niemand. Und die sind glaube ich aber schon wichtig für die Menschen die sie austragen. Also ich meind amit diese Minikriege in Afrika und solche Dinge.

27 02 2007
DIbenzoylperoxid (23:00:09) :

afrika interessiert doch die meisten eh net

und wenn man darüber schreibt, macht man wenigstens drauf aufmerksam.besser als es totzuschweigen

28 02 2007
plasmaoxyd (10:53:55) :

@curieuse: Krieg ist nur nötig, wenn einer anfängt. Wenn alle der Gewalt entsagen brauchen wir keinen krieg mehr. Dazu kommt natürlich, dass die gewalt erst durch Ungerechtigkeit entsteht. Das ist in meinen Augen das größte Problem. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, sieht oft keinen andere Alternative, als auf gewlt zurückzugreifen. Leider.
Die kleinen Kriege, die du ansprichst, sind die schlimmsten. Über deren Opfer gibt es nämlich keine sensationellen ZDF-Dokus …

@DIbenzoylperoxid: Hast recht. Besser als gar nichts. :)

1 03 2007
Phil (12:21:10) :

Mit einem Augenzwinkern: http://www.basicthinking.de/blog/2007/02/23/blogger-nehmen-sich-zu-wichtig/

Schreiben kann Macht sein!

;-)

1 03 2007
plasmaoxyd (13:32:53) :

Stellt sich nur die Frage, ob Nachrichten noch überhaupt ein bestimmtes Ausmaß an Konsequenzen verursachen oder ein bestimmtes Gewicht erreichen könne, wenn sie keiner mehr ernst nimmt, weil es so viele gibt und jeder die Möglichkeit hat seinen Mist zu publizieren. ^^
Ich sehe die Gefahr das wichtige und qualitativ gewichtige Nachrichten in dieser Informationsflut untergehen.

2 03 2007
plasmaoxyd (12:24:47) :

Hehe, das ist eine interessante Formulierung.
Deshalb muss man ein Gefühl dafür haben, wie der Empfänger die Nachricht definiert und gewichtigt. Denk ich zumindest. ^^

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