On and on

22 04 2007

Dein Leben kann nichts dafür dass du dich scheisse fühlst. Also fühl dich gut. Atme die Freude ein. Warum solltest du dich nicht glücklich fühlen, wenn es andere um dich herum tun, wenn das Wetter eine Anlass dazu bietet. Schiebe die Bedenken fort und gebe dem Moment eine Chance. Gleich ist er wieder fort.
Wie sagte es FearMe so schön in ihrem Blog: “Bilder sagen mehr als tausend Worte. Der Maler eines Bildes verewigt meist das, was er in diesem Moment fühlt, ohne zu wissen das er es malt.”
Das selbe gilt für Texte. Man fängt den Moment ein, die Emotionen, die Erlebnisse, die Befürchtungen, die Hoffnungen, die Zeit.
Ich glaube, die Unendlichkeit besteht nicht aus viel zeit und langen Wegen. Sie besteht aus einem Moment. Ein Moment, der so lang sein kann, dass er wie ein Leben scheint, oder auch nur so kurz, wie das
Schreien eines Vogels auf der Weide.
Was ist ein Moment? Wann ist er zu Ende?
Das Ziehen an einer teuren Zigarre, ein Schluck teurer Wein, ein aufreizendes Lächeln, ein Windhauch süßer Luft, eine einzige Emotion, ein Herzschlag, durch die Hände rinnender Sand.
In einer Sanduhr ist nicht nur deswegen Sand, weil er durch seine kleine Krongröße sehr flexibel nutzbar ist, sein unaufhaltsames Rinnen durch die schmale Enge der Uhr symbolisiert die Bürde aller Menschen. Eine Bürde oder ein Geschenk? Beides, wenn man stark genug ist, sich der Herausforderung zu stellen.
Vielleicht ist es ganz gut so, dass wir diese Uhr nicht umdrehen können …


Ich würde gerne ...

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2 Antworten to “On and on”

24 04 2007
malek nosghu (19:57:59) :

eine freundin hat mir einmal einen david dunn zitiert:
“…ein strom von gelegenheiten
fließt ununterbrochen
an uns vorüber:
wo immer wir sind und
was immer wir tun…”

“zum glück”, stimme ich dir zu. :o )

25 04 2007
plasmaoxyd (11:34:19) :

Das stimmt. Und jede Gelegenheit eröffnet eine neue.

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