Wintermärchen

14 05 2007

Ich sollte Wintermärchen im Winter lesen, nicht im Sommer, bei Sonne und auch nicht bei Regen. Verzeih Heinrich, aber die Poesie reizt mich eben schon jetzt. Auch wenn die moderne Welt mir dies gratis und legal auf dem digitalen Silbertablett offeriert, so mag ich zu Bedenken zu geben, dass die wahre Magie aus der Lyrik nur aus dem Papier überspingen mag, zumindest wenn man von solchen Klassikern spricht.
So wunderbar, das jeder in diese Fußstapfen treten kann, Gefühle und Gedanken kompensieren kann in Wort und Text. Papier kann schweigen und kann es weitertragen. So muss es doch das sinnvollste sein, dass Gedanken geteilt werden und nicht hinter staubigen Buchdeckeln in alten missachteten Bücherregalen vermodern.
Text und Bild halten mich mit enormen Sog vom Arbeiten ab. Doppelt so lange in Erinnerungen an vergangene Zeiten geschwelgt, als die
Ereignisse eigentlich ursprünglich an Zeit eingenommen haben. Jetzt kann man darüber schmunzeln und sich der nötigen Distanz freuen, die man aufgebaut hat.
Neues Schreiben wird deshalb zur Sucht.
Besser das als THC, Alkohol, Schmerzen oder Playstation.


Ich würde gerne ...

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2 Antworten to “Wintermärchen”

15 05 2007
*Finne (18:49:02) :

…”so mag ich zu Bedenken zu geben, dass die wahre Magie aus der Lyrik nur aus dem Papier überspingen mag, zumindest wenn man von solchen Klassikern spricht.” …groß, sehr groß…!LiebGruß

16 05 2007
plasmaoxyd (17:36:45) :

Es schmeichelt mir sehr. ;P
Wer Größe erkennt, der ist selbst groß. =)

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