Sprüche 22, 1-10

24 03 2006

Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten
1 Ein guter Ruf ist besser als großer Reichtum; Liebenswürdigkeit hilft weiter als Silber und Gold. 2 Reiche und Arme leben nebeneinander, sie alle hat der Herr geschaffen. 3 Ein Mensch mit Erfahrung sieht das Unglück kommen und bringt sich in Sicherheit; die Unerfahrenen laufen mitten hinein und müssen es büßen. 4 Wer bescheiden ist und den Herrn ernst nimmt, findet Reichtum, Ansehen und ein erfülltes Leben. 5 Der Weg falscher Menschen ist voller Dornen und Schlingen; wer sein Leben liebt, meidet ihn. 6 Bring einem Kind am Anfang seines Lebens gute Gewohnheiten bei, es wird sie auch im Alter nicht vergessen. 7 Der Reiche hat die Armen in seiner Gewalt; wer Geld leihen muss, wird zum Sklaven seines Gläubigers. 8 Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten; dann kann er seinen Mutwillen an niemand mehr auslassen. 9 Einem
gütigen Menschen wünscht man Gutes, weil er sein Brot mit den Armen teilt. 10 EVertreibe den hochmütigen Spötter und der Zank hört auf, Streit und Beschimpfung sind zu Ende.

Jeder wünscht sich viel Geld und Reichtum, sei er noch so selbstlos.
Doch was bringt ein randvolles Konto, wenn die Leute mit vorgehaltener Hand über einen tuscheln und das wahre Leben an dir vorbeigeht?
Nicht abheben, sondern auf beiden Füßen bleiben – Freunde und Fremde trotz allem finanziellen Vorteil respektvoll behandeln anstatt sie in die Pfanne zu hauen – das ist der Schlüssel!
Denn wie in Vers 2 gesagt wird: Reiche und Arme leben nebeneinander, sie alle hat der Herr geschaffen.
Wir müssen uns klar machen: Auch ein Sozialhilfeempfänger wird von Gott geliebt.
So können wir aus Vers 4 gleich die nächste Lehre ziehen: Wer bescheiden lebt findet Reichtum und Ansehen.
Weniger auf andere herabsehen und selbst helfen.

Vers 9 lautet: Einem gütigen Menschen wünscht man Gutes, weil er sein Brot mit Armen teilt.
Wenn das nicht mal eine direkte Aufforderung dazu ist, anderen Gutes zu tun und zu helfen wo man kann. Ich hab fast immer die Erfahrung gemacht, dass bei aller menschlicher Investition und Hilfe immer wieder was für uns selbst dabei herausspringt und zurück kommt.

Man merkt, dass dieses Bibelkapitel darauf abzielt, nicht den Fehler vieler Reicher zu machen, arrogant und übermütig zu werden.
Wen man sich nun denkt: “Ich und reich? Mein Gehalt reicht mir nicht mal mehr für diesen Monat!” – dann sollte man an die Millionen von Straßenkindern und Obdachlosen denken.
Reiche und Arme leben miteinander – diesen Satz sollte man auch das nächste mal nicht vergessen, wenn man sich arm fühlt. Denn Arm ist relativ, ärmer geht es immer und ich bin mir sicher, dass uns Gott hilft so unabhängig wie möglich vom Geld zu sein, wenn wir an ihn glauben und ihm
vertrauen.


Ich würde gerne ...

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